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Ein Dank dem anarchistischen Patrioten

010532RK 2001-07-17

Laudatio auf Prof. Dr. Friedhelm Döhl, den 52. Bene Merenti-Träger der Hansestadt Lübeck, am 17. Juli 2001 im Lübecker Rathaus

Bürgermeister Bernd Saxe: "Zunächst herzlichen Dank an Prof. Jörg Linowitzki und Till Baumann für die "Serenade für 2 Kontrabässe", komponiert natürlich von Friedhelm Döhl.

Dank auch schon im voraus an die beiden anderen Hochschulkollegen, Prof. James Tocco und Prof. Ulf Bästlein, für die musikalischen Beigaben, mit denen sie dafür sorgen, dass nicht nur über den zu Ehrenden gesprochen wird, sondern dass er mit kleinen Werkproben auch klingend wahrgenommen wird. Denn die größte Ehre für einen Komponisten ist noch immer, wenn er gespielt und gehört wird.

Darum auch hören wir Werke von Friedhelm Döhl nicht nur zu Beginn der Verleihungszeremonie und an ihrem Schluss, sondern auch noch einmal "mitten drin". Wir freuen uns darauf.

Welche Bedeutung haben herausragende Persönlichkeiten für Lübeck, welchen Stellenwert haben insbesondere Künstler und Intellektuelle in der Hansestadt?

Lübeck ist von seinem Wesen, von seiner Geschichte her keine eigentlich geistige Stadt, sondern geprägt von einem kaufmännischen Pragmatismus. Das Großbürgertum nahm die Söhne lieber vor dem Abitur von der Schule und schickte sie - statt auf die Universität - ins Kontor eines Handelspartners. Zum Beispiel nach St. Petersburg - so geschehen zum Beispiel mit Heinrich Mann.

Immerhin sollten sie dort nicht nur kaufmännisches Know-how, sondern auch eine gewisse Weltläufigkeit erwerben, bevor sie zurückkehrten an die Trave, um in das väterliche Unternehmen einzutreten und die Familientradition fortzusetzen. Geistige Begabungen hingegen verließen nicht selten die Stadt, um sich außerhalb zu entwickeln und zu nationaler oder gar internationaler Größe zu entfalten. Die wenigsten kehrten in die Vaterstadt zurück.

Andererseits kamen Geistesgrößen - bereits gefestigt und berühmt - von außerhalb in die Stadt. Sie wählten diese - damalige - merkwürdige Lübecker Mischung aus Urbanität, provinzieller Enge und pragmatischer Weltoffenheit freiwillig zum Ausgangspunkt ihres weiteren Schaffens.

Thomas Mann zum Beispiel und Hans Blumenberg gingen, Günter Grass und Friedhelm Döhl kamen. Beide - die, die kamen wie jene, die gingen - helfen uns dabei, Lübeck von außen zu betrachten, damit wir nicht in der Selbstbespiegelung und im Selbstmitleid versinken, sondern Chancen und Visionen aus unserer Tradition, aus unserem kulturellen Erbe ableiten.

Als Propst Dr. Niels Hasselmann vor einigen Monaten - nach 23jähriger Tätigkeit in Lübeck - in den Ruhestand ging, sagte er: "Lübeck ist eine sehr schöne Stadt - mit einigen Macken". Er meinte es liebevoll.

Friedhelm Döhl ist einer, der diese Macken sieht und uns darauf hinweist. Auf sehr subtile, manchmal auch sehr direkte - aber immer ehrliche Art. Er hat sich nach fast 20jährigem Lübeck-Dasein die Fähigkeit erhalten, Lübeck trotz größter innerer Anteilnahme von außen zu betrachten.

Mitglied der Erich-Mühsam-Gesellschaft, der er ist, sagt er von sich, er sei Anarchist. Aber heimlich ist er auch Patriot - und als solcher Mitglied der Gemeinnützigen. Die Lübeckischen Blätter und die Lübecker Nachrichten liest er so aufmerksam wie wohl kaum einer. Es leidet aber wohl auch kaum einer so daran, wie er. Mal mehr an den Inhalten, mal mehr an der Darstellung.

Überspitzt ausgedrückt: Die Lübecker Thomas Mann und Hans Blumenberg gingen, um den Leiden an Lübeck zu entfliehen. Der Göttinger Friedhelm Döhl kam aus Basel, um als kritischer Geist in dieser Stadt zu leben - und er wird zuweilen ebenfalls an Lübeck leiden.

Warum erhält ein solcher Mensch, ein solcher anarchistischer Patriot oder patriotischer Anarchist, die höchste Auszeichnung, die Lübeck nach der Ehrenbürgerwürde zu vergeben hat? "Bene Merenti" - Dem Wohlverdienten?

Weil Lübeck Persönlichkeiten braucht, die nicht wegsehen, die genau hinsehen, die in die Wunden hineinfassen, auch wenn es schmerzt; die keine Angst haben davor, sich unbeliebt zu machen; die nicht nach Beifall heischen, die sehen, woran unsere Gesellschaft krankt und uns dieses, ohne um das Ansehen der eigenen Person besorgt zu sein, auch sagen.

Menschen, die wirklich frei sind, frei von Doktrinen und politischen Zwängen, Menschen, die in keine Schublade zu stecken sind, aber Partei ergreifen für das Menschliche, für das Humane, für das, was der Mensch existentiell braucht, was ihm auf Dauer dient und nicht einer Mode oder dem Zeitgeist unterworfen ist. Ein solcher Mensch ist Friedhelm Döhl. Einer, der die Ambivalenz der menschlichen Existenz, ihre Vergänglichkeit, ihre Verletzbarkeit, ihre Zerbrechlichkeit, aber auch ihre Abgründigkeit am eigenen Leib, in der eigenen Seele erfahren hat und uns - stellvertretend - ständig vor Augen führt. Mit Worten, mit seiner Haltung, vor allem aber mit seiner Kunst, der Musik. Er verwandelt seine Erfahrungen, seine Erkenntnisse und seine Qualen, seine Hoffnungen und Visionen in Töne und Klänge, die uns unmittelbar und existentiell erreichen.

Das bezieht sich ganz besonders auf die in Lübeck und zum Teil für Lübeck entstandenen Werke, die auf subtilste Weise miteinander verbunden sind: die Oper MEDEA, das Streichquintett WINTERREISE, dessen Ausweglosigkeit die perspektivische SOMMERREISE für Klavier und Orchester gegenübergestellt wurde, - sie wurde als Auftragswerk des Schleswig-Holstein-Musikfestivals 1997 in der Musik- und Kongreßhalle zu Lübeck uraufgeführt.

Vor allem aber begeisterte die im Auftrag der Hansestadt komponierte und von unserem Orchester ebenfalls in der Musik- und Kongreßhalle uraufgeführte SYMPHONIE für großes Orchester, und schließlich das am Vorabend zu seinem 65. Geburtstag in St. Jakobi aufgeführte REQUIEM 2000 - als ATEMWENDE zwischen zwei existentiellen Grunderfahrungen zur Zeitenwende - das Publikum.

Selten übrigens wird heute ein zeitgenössisches Werk, das nicht flach und populistisch, sondern komplex und anspruchsvoll ist, so spontan und so begeistert vom Publikum angenommen.

An dieser Zeitenwende bewundern wir die Ehrlichkeit und die Leidenschaft des nach seiner Selbsteinschätzung “Anarchisten und Romantikers” Friedhelm Döhl, sein Fragen und Suchen, sein Nachdenken über Tod und Leben, Licht und Dunkel, Himmel und Erde - Grundspannungen, die jeder nachvollziehen kann. Besonders aber schätzen wir seine eigenständige Suche nach unangepasstem musikalischen Ausdruck, nach Klang und Form.

Auf der Suche nach einer adäquaten Charakterisierung sind wir auf einen Geistesverwandten gestoßen aus der Schwesternzunft, aus der er für seine Kompositionen sensible Anleihen genommen haben: Aus der Schriftstellerei!

Es ist der ebenso scharf denkende wie scharfzüngige Karl Kraus, der sagte: "Es gibt zwei Arten von Schriftstellern. Solche, die es sind und solche, die es nicht sind. Bei den ersten gehören Form und Inhalt zusammen wie Leib und Seele, bei den zweiten passen Form und Inhalt zusammen wie Leib und Kleid."

Sie, verehrter Herr Döhl, machen uns auf redliche und nicht immer bequeme Weise in Ihrem Werk und in Ihrem Leben vor, dass bei einem echten Künstler und bei einem echten Menschen Form und Inhalt zusammengehören wie Leib und Seele. Dafür ehren wir Sie vor allem.

Natürlich gibt es neben diesen "inneren" Gründen auch noch ein paar äußere, die aber letzten Endes auch wieder mit dieser Einheit von Form und Inhalt zu tun haben. Ich nenne nur drei:

Erstens Ihre Tätigkeit als Professor und Rektor an der Musikhochschule Lübeck. Peter Becker schreibt in einem Lexikonbeitrag über Friedhelm Döhl: "Seine Berufung als Professor für Komposition an der Musikhochschule Lübeck war folgenreich nicht nur für die Hansestadt, sondern für eine ganze Region." Was kann man über eine Professorentätigkeit mehr sagen?

Über seine Tätigkeit als Rektor übrigens schreibt der selbe Autor, Döhl "sei - zum Wohle der Institution - auch in der souveränen Wahrnehmung administrativer Aufgaben immer Künstler geblieben."

Sie haben als Rektor der Musikhochschule diese einzige Musikakademie des Landes nicht nur auf ein erstaunliches internationales Niveau gebracht und viele neue Akzente gesetzt, sondern Sie haben mit den Aktivitäten der Hochschule und mit ihren Schülern auch in die Stadt hineingewirkt und tun dies noch immer. Nicht zuletzt durch das renommierte Brahms-Festival, dessen Gründer Sie sind, und die hervorragenden und originellen Kunstwerke, die dort durch Ihre Initiative zum Thema Brahms entstanden. Zuletzt von Günter Uecker und Johannes Grützke. Ohne Auftrag und nur aufgrund Ihrer Vision und Ihrer Überzeugungskraft entstand in der schönsten Musikhochschule Deutschlands eine kleine "Galerie der Gegenwart", die sicherlich die am meisten gesehene in Lübeck ist, dazu noch eintrittsfrei.

Zweitens erwähne ich Ihre immer wieder bewiesene Bereitschaft, von der Stadt angeregte kleinere und sehr große Kompositionen zu erstellen. So ließen Sie zu Peter Turpins 12-teiliger Skulptur "Dienst an der Pforte" vor der Musik- und Kongreßhalle "12 Posaunen im Raum" erklingen. Und zu HD Schraders "Cubecracks" komponierten Sie eine eindrucksvolle Musik für 4 Schlagzeuger.Tief beschenkt fühlen wir uns aber vor allem durch die bereits erwähnte "Symphonie für großes Orchester", die Sie den Lübecker Philharmonikern und ihrem GMD widmeten, und die so etwas wie die Summe Ihres bisherigen Schaffens ist.

Schließlich und drittens möchte ich Ihre Mitgliedschaft im St. Petri-Kuratorium nicht unerwähnt lassen, mit der Sie zeigen, daß Ihnen das Kulturleben in unserer Stadt, insbesondere das Zusammenspiel von Kultur und Kirche, die in Lübeck einen ganz besonderen und auch ganz besonderen kulturellen Stellenwert besitzt, nicht gleichgültig ist. Im Gegenteil, Sie fühlen sich als Bürger für Ihre Stadt verantwortlich und engagieren sich in dem eingangs beschriebenen Sinne als Künstler immer wieder für die "res publica", die öffentliche Sache.

Die Goldene Ehrengedenkmünze "Bene Merenti" ist seit dem 2. Weltkrieg erst sechsmal verliehen worden. Döhl ist also der 7. Preisträger nach dem Krieg. Für jemanden, der am 7.7. geboren wurde - am selben Tag übrigens wie Gustav Mahler -, ist es fast selbstverständlich, dass die 7, die heilige und zugleich die verflixte Zahl, eine besondere Bedeutung hat. Mal sichtbar, mal versteckt zieht sich die 7 durch sein ganzes Werk. Und so ist es eine schöne symbolische Fügung, dass Friedhelm Döhl der 7. Bene Merenti - Träger ist nach der langen Unterbrechung zwischen 1927 und 1952. Und - um es auf die Spitze zu treiben - in der Reihe aller Bene Merenti - Träger seit 1835 ist er die Nummer 52, Quersumme: 7!

Natürlich hätten wir die Verleihung gern am 7.7. vorgenommen. Aber wer verdenkt dem "Wohlverdienten", wenn er an seinem 65. Geburtstag "en famille" sein will! Das zweitbeste Datum aber ist der 17.7. Und dieses wählten wir für die heutige Verleihung hier in der siebentürmigen Stadt, hier im Audienzsaal mit den Gemälden von Stefano Torelli, die die Tugenden einer guten Regierung darstellen - sieben an der Zahl.

Zur Geschichte der Medaille

Es ist offensichtlich ein menschliches Grundbedürfnis, besonders verdienstvolle Mitglieder einer Gesellschaft in einer für diese selbst und für die anderen wahrnehmbaren Weise zu ehren.

Ebenso offenkundig ist es ein Bedürfnis, die verdienten Bürger im Sinne des Wortes "auszuzeichnen", d.h. sie mit einem Ehrenzeichen zu versehen, dass sichtbar getragen werden kann.

Das Tragen von Orden als sichtbare Heraushebung einzelner aus der Masse empfand man aber in republikanischen Staatswesen, vor allem in den großen Hansestädten als anstößig.

Also suchte man hier nach anderen Symbolen der Anerkennung für verdiente Persönlichkeiten. Symbolik einerseits und materielle Anerkennung andererseits schienen sich in einem bürgerlich-kaufmännisch geprägten Gemeinwesen nicht gegenseitig auszuschließen.

Traditionelle Ehrengabe in unserer Stadt war z.B. eine mehr oder minder große Menge guten Weines aus dem lübschen Ratskeller. Da dieser aber den natürlichen Zweck hatte, getrunken zu werden, verflüchtigte er sich - materiell gesehen - all zu schnell. Der Auszeichnung fehlte es sozusagen an der Nachhaltigkeit. Darum wohl ist man davon wieder abgekommen. Ich weiß nicht, sehr geehrter Herr Prof. Döhl, ob Sie diesen Traditionsbruch heute bedauern...

Inbegriff bleibender Werte sind von altersher edle Metalle, vornehmlich Gold. So wurden überall in Europa im 16. und 17. Jh. als größere Goldmünzen in beschränkter Anzahl geprägt - weniger für den täglichen Geschäftsverkehr als viel mehr als Medaille ohne festen Geldwert für Geschenk-, Ehren- und Auszeichnungszwecke.

Auch die Lübecker Münze hat im 17. und 18. Jh. gelegentlich Goldmünzen geprägt, die der Rat als Ehrengaben verschenkte. 1801 stellte die Lübecker Münze ihre Tätigkeit ein. Der Hohe Senat aber empfand den daraufhin eintretenden Mangel an geeigneten Ehrengeschenken bald als schmerzlich. In den ersten beiden Jahrzehnten nach der Franzosenzeit behalf man sich damit, die zum Andenken an die Befreiungskriege geprägte "Hanseaten-Medaille in Gold" auch an Zivilisten zu vergeben, obwohl die Inschrift keineswegs passte.

Am 11. März 1835 beschloss der Senat schließlich, eine besondere Ehren-Denkmünze zu schaffen, die "für die Anerkennung von Verdiensten Einzelner" künftig verliehen werden sollte. Am 21. November, also vor über 165 Jahren (!), lagen die ersten Exemplare der Ehrengedenkmünze "Bene Merenti" im Wert von 20 - 24 Dukaten vor. Der alte, echt hanseatische Gedanke, dass die Ehrung zugleich einen beträchtlichen materiellen Wert haben solle, ist also bis heute erhalten.

Zudem wurde und wird zur Ehrung nicht nur ein Klumpen Gold überreicht, sondern die Münze ist zugleich ein schönes Kleinkunstwerk, in unserem Fall von niemand Geringerem gestaltet als von Adolph Menzel in Berlin. Die Vorderseite zeigt eine stehende Frauengestalt - die personifizierte "Lubeca" - mit dem Lorbeerkranz in der Hand. Ahasver von Brandt, der wohl bedeutendste Geschichtsschreiber unserer Stadt, schreibt zu dieser Ehrengedenkmünze am Anfang des letzten Jahrhunderts: "Das altrömische Liktorenbündel mit Ruten und Beil und die Mauerkrone sind die üblichen republikanischen Attribute solcher Sinnbilder. Ein Anker und ein antiker Schiffsbug deuten auf die Tradition Lübecks als Handels- und Schifffahrtsstadt. Die Inschrift BENE MERENTI ("Dem Wohlverdienten") erklärt den Zweck als Ehrenmünze. Die Rückseite der Münze ziert das Wappen der Hansestadt Lübeck in reicher Renaissanceornamentik." Der Originalentwurf von 1835, eine feine Bleistiftzeichnung, gehört zu den frühen Werken des Künstlers und ist in unserem Archiv erhalten. Menzel hatte 3 Jahre vorher 17jährig seinen Vater verloren und musste mit solchen Lohnarbeiten die Familie erhalten. Es ist mir eine späte Genugtuung festzustellen, daß die Hansestadt Lübeck durch diesen Auftrag einen großen Künstler mit ernähren half, der mit Werken wie "Das Flötenkonzert Friedrichs II. in Sanssouci" in die Geschichte einging.

Wie bereits gesagt, wurde die Auszeichnung seit 1835 bisher 51 mal vergeben, zuletzt 1998 an Prof. Uwe Röhl. Ein einziges Mal wurde von dem Grundsatz, die Verdienste "Einzelner" zu würdigen, abgewichen, nämlich 1889, als die Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit ihr 100jähriges Jubiläum beging.

Bis auf Röhl waren es vor allem führende Persönlichkeiten aus Kirche, Politik, Verwaltung, Diplomatie und Militär, die mit der Münze ausgezeichnet wurden.

Die Liste der Geehrten liest sich wie ein "Who is who in Lübeck" bzw. wie das Lübecker Straßenverzeichnis: Behn, Brehmer, Curtius, Eschenburg, Fehling, Hach, Kalkbrenner, Passarge, Rehder, Roeck usw. Es waren Bürgermeister, Senatsmitglieder, Gesandte, herausragende Juristen und Beamte des Stadtstaates, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die ihre Verdienste für die Stadt erworben hatten.

Die Auszeichnung von Künstlern mit der Ehrengedenkmünze war in der Geschichte der Hansestadt Lübeck durchaus unüblich. Ich freue mich, dass diese Tradition gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts über Bord geworfen wurde und darf nun Herrn Prof. Friedhelm Döhl die Auszeichnung Bene Merenti überreichen. +++

Es gilt das gesprochene Wort!


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