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Tempo-30-Zone in der Dornbreite
Die Einführung der Tempo 30-Zone
“Dornbreite” vor etwa 15 Jahren war mit der Auflage des Kieler
Landesamtes für Straßenbau und Straßenverkehr verbunden worden,
durch bauliche Maßnahmen im relativ breiten, langgestreckten und wegen der
ÖPNV-Bedienung vorfahrtsberechtigten Straßenzug Dornbreite
geschwindigkeitsdämpfende Wirkungen zu erzielen.
Aus Kostengründen wurden seinerzeit -
nach entsprechender Bürgerbeteiligung - aus Absperrgittern
Fahrgasseneinschnürungen in der 2,5 km langen Straße Dornbreite
eingerichtet; dieses preiswerte Provisorium erfüllte zwar die Auflagen der
Kieler Behörde und bewirkt auch eine Senkung des Geschwindigkeitsniveaus
der Dornbreite, jedoch wurde von Beginn an das unbefriedigende Erscheinungsbild
dieser Maßnahmen bemängelt (im Volksmund werden die baulichen
Einengungen “Schweinebuchten” genannt). Zur Verbesserung dieser
Situation haben sich die Interessengemeinschaft Dornbreite, die sich schon seit
längerer Zeit für eine Aufwertung des Straßenzuges Dornbreite
einsetzt und die Abteilung Verkehrsplanung im Bereich Stadtentwicklung nunmehr
auf folgende Änderung verständigt: das Provisorium
“Schweinebuchten” wird durch ein neues Provisorium
“Blumenkübel” ersetzt. Seitens der Interessengemeinschaft
Dornbreite ist eine Bepflanzung und Pflege der Kübel zugesichert worden.
Ausschlaggebend hierfür waren einerseits die guten Erfahrungen, die die
Verwaltung mit den Anliegern in der Tempo 30-Zone “Heiweg” in puncto
Blumenkübelpatenschaften im letzten Jahr gemacht hat und andererseits ist
aufgrund fehlender Haushaltsmittel eine endgültige bauliche Umgestaltung
der Dornbreite, die dann zudem auch Anliegerbeiträge (gemäß
Straßenausbausatzung) nach sich ziehen würde, zur Zeit nicht
möglich.
Ein zweiter Punkt auf den sich die
Interessengemeinschaft Dornbreite und die städtischen Bereiche in mehreren
Gesprächen geeinigt haben, betrifft eine Verbesserung des
abfließenden Verkehrs aus der Dornbreite in die Krempelsdorfer
Allee.
Unter besonderer Berücksichtigung der
Anregungen und Bedenken der angesprochenen Anlieger des Kurzen Weges sollen
nunmehr aus einer Vielzahl von diskutierten Alternativvorschlägen folgende
Maßnahmen zur Ausführung kommen:
Die Mittelinsel im Einmündungsbereich
der Dornbreite / Krempelsdorfer Allee wird entfernt und somit Platz geschaffen
für eine zweispurige Ausfahrt (neu: Linksabbiegespur). Das Tempo
30-Zonen-Schild wird einige Meter zurückversetzt, so daß die
“30”-Zone Dornbreite in Höhe der neuen Abbiegespur beginnt. Die
Verkehrsführung im Kurzen Weg bleibt bestehen.
Darüber hinaus wird zur Zeit
verwaltungsseitig noch geprüft, ob für den Fahrradverkehr aus der
Dornbreite in Richtung Stockelsdorf bzw. Friedhofsallee und Stockelsdorfer
Straße ein direktes Anfahren zur vorhandenen Lichtsignalanlage am
benachbarten Kreuzungsbereich durch bauliche Maßnahmen (kombinierter Geh-
und Radweg) ermöglicht werden kann. Als Zielgruppe hierfür werden
insbesondere die jungen und älteren VerkehrsteilnehmerInnen gesehen, die
Probleme beim Queren der mehrstreifigen Krempelsdorfer Allee
haben.
Die baulichen Maßnahmen in der
Einmündung Dornbreite werden in den Sommerschulferien durchgeführt. Am
heutigen Dienstag, 3. Juli, ist zusammen mit Vertretern der
Interessengemeinschaft Dornbreite mit dem Aufstellen der ersten Blumenkübel
und dem Abbau der “Schweinebuchten” begonnen worden.
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