Die zehnte Ausgabe der Lübecker Stadtzeitung (SZ) ist am 3. Februar
erschienen. Die 16 Seiten umfassende kommunale Wochenzeitung beschäftigt
sich mit einer Reihe von städtischen Themen, darunter die Vorwürfe
der Polizei gegen die Stadt, sie habe die Polizeiarbeit im Zusammenhang mit dem
Neonazi-Aufmarsch am Sonnabend in Lübeck-Moisling behindert. Wie die SZ
schreibt, habe die Ordnungsbehörde der Hansestadt alles getan, um die
Veranstaltung so früh wie möglich zu verbieten. Die SZ weist zudem
auf den rechtsradikalen Hintergrund der Veranstaltung in Moisling hin, die am
Sonnabend durch ein Verbot von Bürgermeister Michael Bouteiller vorzeitig
beendet wurde.
Themen der Woche sind jedoch die Entscheidungen der jüngsten
Bürgerschaftssitzung, die mit einer Rekordzahl von Tagesordnungspunkten
aufwartete. Im Brennpunkt: Die Hintergründe der Wahl der Potsdamer
Bürgermeisterin Beate Hoffmann zur neuen Umweltsenatorin der Hansestadt.
Weitere Themen sind u. a.:
· "Geschafft, genossen, gelitten": Volker Kaske, Lübecks
dienstältester Senator aller Zeiten, verabschiedete sich in den Ruhestand
Seite 2
· Filetstück für Jugendsubkultur: Mietvertrag für das
Kommunikationszentrum auf der Wallhalbinsel verlängert Seite 3
· Der Luther von Lübeck: Zum 450. Todestag des Lübecker
Reformators Hermann Bonnus Seite 5
· Verwaltungsreform: Die Hansestadt ersetzt als eine der ersten
Städte in Deutschland ihre Ämter durch produktorientierte Bereiche
Seite 5
· Eine klare Mehrheit für das neue Verkehrskonzept in der
denkmalgeschützten Altstadt. Die Details des Konzepts in der Dokumentation
Seiten 8/9
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