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5G Nutzung im Lübecker Hafen

Projekt: „Baltic Future Port“

Die Hansestadt Lübeck hat erfolgreich am 5G-Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur mit dem Projekt „Baltic Future Port“ teilgenommen und erhält eine Konzeptförderung in Höhe von 100.000 Euro. Ziel der Konzeptförderung ist es Projektideen zu entwickeln, die 5G-Anwendungen in der Region erproben und erforschen. In einem zweiten Schritt werden besonders herausragende Konzepte mit einer Umsetzungsförderung prämiert. Kern des Lübecker Projektansatzes ist es, den konkreten Nutzen des neuen Mobilfunkstandards für einzelne Teilprojekte im Lübecker Hafen zu erproben. Ziel ist es die Wertschöpfungskette mit Blick auf Optimierungspotenziale zu analysieren und Effizienzsteigerungen durch den Einsatz von 5G-Anwendungen zu ermöglichen.

Der Hafen – eine Leitstelle für die Globale Supply Chain Eine der wichtigsten Grundlagen für unsere international ausgerichteten Volkswirtschaften, Märkte und Unternehmen ist – wie wir nun teilweise leidvoll in Zeiten der Corona-Pandemie erkennen müssen – eine funktionierende und effektive globale Supply Chain. Innovationen, neue Technologien und nicht zu vergessen sich verändernde Kundenanforderungen, stellen die Teilnehmer jeder Wertschöpfungskette vor neue Herausforderungen. Neben Logistik, Mobilität und internationalen Transportketten ist nicht zuletzt ein Hafenstandort wie Lübeck - mit umfangreichen internationalen Verbindungen sowie nationalen und internationalen Kunden - gefordert Geschäftsmodelle und Technologien laufend anzupassen, um den Erwartungen und Notwendigkeiten gerecht zu werden.

5 G – neue Technologie und neue Möglichkeiten für den Hafenstandort Lübeck

5 G beinhaltet, kurz gesagt, eine Neuausrichtung der Netz-Architektur im Bereich der Mobilkommunikation, wobei die Ausrichtung stark auf die Anforderungen der lokalen Nutzer ausgerichtet ist. Das 5 G-Netzwerk ist flexibel, hochzuverlässig und bietet ein Mehr an Daten-Durchsatz, an Kapazität und eine verbesserte Reaktionszeit bei gleichzeitig reduzierten Betriebskosten.

Häfen, wie auch Flughäfen, Eisenbahnen, Verkehrsnetze oder Wasserstraßen sind integrierte Standorte (5G-Campus) und bieten damit das Potenzial zeitkritische Datenübertragung und permanente Kommunikation zuverlässig und in hoher Geschwindigkeit durchführen zu können. In Folge – die Optimierung von Transport und Abfertigung sowie von Logistik und Mobilität.

Millionen von Betriebs- und Handhabungs-Parameter können direkt verbunden werden, Waren genauer, effizienter und sicherer verfolgt und die Entscheidungsfindung mit Echtzeitanalysen z. B. für Fracht und Passagiere im laufenden Betrieb stark verbessert werden.

Der Hafenstandort Lübeck wird mit einem 5G-Netzwerk die Möglichkeit für die Schaffung einer intelligenten Plattform für die Überwachung der Hafen-Infrastruktur und der Hafenbahn schaffen. Dazu die Grundlage für das Management eines zukunftsorientierten autonomen Hafenbetriebes mit entsprechender Fahrzeugsteuerung sowie integrierter Kommunikation zu und mit der Hafenbehörde, dem Hafenbetreiber, den Terminal- und Kaianlagen-Betreiber bis hin zu Reedereien und Logistikunternehmen sowie sonstigen Dienstleistern der Hafenwirtschaft.

Nicht zu vergessen sind die möglichen positiven Auswirkungen eines 5 G Netzwerks auf das Hafenumfeld, die Stadt und die umliegenden Regionen, die bei Bedarf an den 5G-Hafen-Campus angeschlossen werden können.

 

Ausgangssituation

Bei der 5 x 5 G-Ausschreibung des Bundesverkehrsministeriums, hat die Hansestadt Lübeck die erste Stufe dieses BMVI-Projektes erreicht. Damit wurde ein mit Bundesmitteln gefördertes Teilprojekt mit dem Namen „Baltic Future Port - 5G in der Hafenlogistik“ von der Hansestadt Lübeck erfolgreich eingeworben..

 

 

Der Hafen – eine Leitstelle für die Globale Supply Chain

Eine der wichtigsten Grundlagen für unsere international ausgerichteten Volkswirtschaften, Märkte und Unternehmen ist –wie wir nun teilweise leidvoll in Zeiten der Corona-Pandemie erkennen müssen– eine funktionierende und effektive globale Supply Chain. Innovationen, neue Technologien und nicht zu vergessen sich verändernde Kundenanforderungen, stellen die Teilnehmer jeder Wertschöpfungskette vor neue Herausforderungen. Neben Logistik, Mobilität und internationalen Transportketten ist nicht zuletzt ein Hafenstandort wie Lübeck - mit umfangreichen internationalen Verbindungen sowie nationalen und internationalen Kunden - gefordert Geschäftsmodelle und Technologien laufend anzupassen, um den Erwartungen und Notwendigkeiten gerecht zu werden.

 

Projektpartner

       

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