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Konsum

Ein neues T-Shirt aus Bio-Baumwolle oder aus Kunststofffaser? Jedes Jahr ein neues Handy? Den schnellen Kaffee zwischendurch im Einwegbecher oder im wiederbefüllbaren Mehrwegbecher? Konsumentscheidungen wie diese treffen wir jeden Tag. Die Herstellung und der Transport der Produkte erzeugen große Mengen an CO2. Das belastet das Klima. 

Mit der bewussten Entscheidung für Produkte zum Beispiel aus regionaler, saisonaler, biologischer oder fairer Herstellung oder mit der Wahl für gute Verarbeitung und Langlebigkeit der Produkte leisten wir als Konsumentinnen und Konsumenten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Natur und des Klimas. Darüber hinaus sind auch die Weitergabe (z. B. Secondhand), die Wiederverwendbarkeit der Materialien (z.B. Recycling) oder die umweltschonende Entsorgung in diesem Kreislauf von großer Bedeutung. 

Sehen Sie hier einen Kurzfilm für fairen Handel in der Hansestadt Lübeck, die seit 2011 Fairtrade Stadt ist und sich gemeinsam mit vielen Anbietern für den fairen Handel einsetzt.

 

Wo steht Lübeck – Maßnahmen zum nachhaltigen Konsum

  • Lübeck ist erste Fairtrade-Stadt in Schleswig-Holstein (seit 2011), Teilnahme am Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ 2019
  • Papierlose Bürgerschaft und Gremienarbeit durch digitales Sitzungsmanagement
  • Getrennte Entsorgung von Wertstoffen, Tonerpatronen, Batterien, Baumaterialien
  • Nutzung von Recyclingpapier
  • Erstellung der Broschüre „Gemeinsam auf Klimakurs in Lübeck“ (2017)
  • Kampagne der Entsorgungsbetriebe „Wir für Bio“ (2018), Aktionstage zur Abfallsammlung
  • Kampagne zur Vermeidung von Einwegbechern „Wir für Mehrweg“ (seit 2018)
  • Zertifizierung der Musik- und Kongresshalle mit dem „Green Globe“ Label und seit 2012 als Ökoprofit-Unternehmen
  • Gründung und Etablierung von „Food-Regio“ für lebensmittelverarbeitende Betriebe (seit 2012)
  • Effiziente Abfall- und Abwasserbehandlung der Entsorgungsbetriebe sorgen jährlich für eine Klimagutschrift von etwa 25.000 Tonnen CO2-Äquivalenten

 

 

Was kann Lübeck - Planung und Weiterentwicklung von Maßnahmen

 

Die Kommune als Verbraucher und Vorbild

  • Klimafreundliche Baumaterialien im Straßen- und Gebäudebau verwenden
  • Regionale und Fairtrade-Produkte vorziehen
  • Mehrwegprodukte nutzen
  • Langlebige und verpackungsarme Produkte verwenden
  • Umweltfreundliche Beschaffung (Papier, Büromöbel etc.)
  • Kantinen mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln

 

 

Die Kommune als Planer und Berater

  • Pfandsysteme für Kaffeebecher und andere Verpackungen einrichten
  • Unterstützung der Fairtrade-Initiativen
  • Ansiedlung von Reparatur- und Gebrauchtwaren-Gewerbe fördern
  • Ökologische Landwirtschaft belohnen
  • Förderung von Märkten mit regionalem Angebot
  • Umweltfreundliche Baumaterialien in Wohn- und Gewerbegebieten fordern

 

 

Die Kommune als Versorger und Anbieter (Eigenbetriebe und Beteiligungen)

  • Müllgebühren optimieren (Staffelung nach Menge)
  • Wiederverkauf von Funktionsfähigem auf Wertstoffhöfen
  • Überwachung der Einhaltung der Gewerbeabfall-Verordnung
  • Verleih von Geräten und Maschinen anbieten

 

 

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