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Corona Infos für Schulen

Gesundheitsamt Lübeck gibt Tipps und Empfehlungen zu Verhaltensregeln

Aufgrund von vielen Nachfragen, Verunsicherung und zum Teil überlaufenden Arztpraxen im kinder- und jugendärztlichen Bereich hat das Gesundheitsamt Lübeck alle relevanten Informationen für Schulen zusammengestellt. Neben den aktuellen Verhaltensregeln finden sich hier auch Empfehlungen zu unterschiedlichen Themen wie:

Das Gesundheitsamt hat diese Informationen allen Schulen bereits zukommen lassen.

Ermittlung von Infizierten und Kontaktpersonen eines COVID-19-Falls
Die Ermittlung von Infizierten und Kontaktpersonen eines COVID-19-Falls erfolgt durch das Gesundheitsamt fallbezogen für schulbezogene Kontakte (innerhalb des Schulbetriebs inkl. Pausenzeiten), sowie im häuslichen Bereich, Freizeitbereich und Haushalt.

Auswirkung eines COVID-19-Falls auf den Schulbetrieb
Das regelmäßige (Stoß-) Lüften und die Maskenpflicht bei Schülern und Lehrkräften dienen dazu, dass bei Auftreten eines Infektionsfalls die Mehrzahl der Kontaktpersonen in Kategorie 2 (geringeres Infektionsrisiko) fallen, gemäß den Vorgaben des RKI. Eine behördlich angeordnete Quarantäne ist in diesen Fällen nicht erforderlich. Die Schüler und Lehrkräfte können den Unterricht ohne Unterbrechung besuchen.

Durch die fallbezogene Ermittlung und Befragung des Infizierten können sich individuell Kontaktpersonen ergeben, die in Kategorie 1 (höheres Infektionsrisiko) fallen. Nur für diese Schüler bzw. Lehrkräfte ist eine behördlich angeordnete Quarantäne anzuordnen.

Auf die Besonderheiten im Sport- und Musikunterricht sowie in Pausenzeiten hat das MBWK hingewiesen. Durch die Ermittlung des Gesundheitsamts aus dem Fall heraus können sich bei Befragung des Infizierten im privaten und auch schulischen Umfeld andere Situationen ergeben, die zum Ausfall einzelner Schüler oder Lehrkräfte führen, während die übrige Kohorte den Unterricht fortsetzen kann.

Auswirkung einer Maskenbefreiung auf die Einteilung als Kontaktperson
Gemäß SchulencoronaVO ist für die Maskenbefreiung die Vorlage eines ärztlichen Attests oder die Bestätigung einer Psychotherapeutin bzw. eines Psychotherapeuten erforderlich. Der schützende Effekt bei Maskenbefreiung ist reduziert, aber nicht abgeschwächt, wenn die Umgebung MNS/MNB trägt. Dies kann jedoch bedeuten, dass im individuellen Fall eine Person (z.B. bei Fehlen von Maskenschutz des Gegenübers) als Kontaktperson der Kategorie 1 (höheres Infektionsrisiko) eingestuft wird. In diesen Fällen ist eine behördlich angeordnete Quarantäne erforderlich.

 

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