Bevölkerungsprognose 2010 - 2025
Stadtteilsergebnisse und Gesamtstadt
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![]() | Zur Treffsicherheit früherer Prognosen Die bisherigen Prognosen der Hansestadt Lübeck im Vergleich zur tatsächlichen Entwicklung.(Die Präsentation wird mit den Pfeil-Tasten gesteuert.) Sie haben kein Powerpoint ?Macht nichts. Dann klicken Sie auf die kleine rechts befindliche GIF-Animation. |
| Prognoseprogramm und -modell In der vorliegenden Bevölkerungsprognose wurde das Prognoseprogramm SIKURS verwendet, das bundesweit in über 50 Städten, in sechs statistischen Landesämtern und in der Schweiz und Österreich eingesetzt wird. Nach der Modellrechnung wird ein vorgegebener Ausgangsbestand der Bevölkerung aufgrund von Zu- und Fortzügen, Geburten und Sterbefällen von Jahr zu Jahr fortgeschrieben. Die einzelnen Bewegungskomponenten werden dabei anhand demographisch differenzierter Wahrscheinlichkeiten bzw. Raten (Geburten-, Sterbe-, Wegzugsraten, usw.) ermittelt. Hinsichtlich der in die Prognoserechnung einfließenden Annahmen, haben die Geburten, Sterbefälle und Wanderungen der letzten fünf Jahre Berücksichtigung gefunden. | |
Prognoseannahmen
Ausgangsbevölkerung
... ist die kommunale Einwohnerzahl zum 31.12.2009 auf der Basis des Melderegisters der Hansestadt Lübeck. Zugrunde gelegt wird die Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung bzw. mit alleiniger Wohnung. Personen mit Nebenwohnung sind nicht berücksichtigt.
Prognosezeitraum
Der Prognosezeitraum beträgt 15 Jahre. Die Beschränkung auf diesen Zeitraum vermeidet eine Prognose der Geburten, die anhand einer Elterngeneration erfolgen müßte, die heute noch nicht geboren ist. Die Bevölkerungsprognose wird in Fünf-Jahres-Abständen neu berechnet und aktualisiert..
Annahmen zum Geburtenverhalten und zur Sterblichkeit
Für die vorliegende Prognose wurden die Durchschnittswerte der altersspezifischen Geburtenraten der Jahre 2006 - 2009 herangezogen. Die durchschnittliche Zahl der Geburten liegt bei 1,3 Kindern pro Frau. Hinsichtlich der Sterbefälle wurden die altersspezifischen Sterberaten der Jahre 2006-2009 verwendet. Aktuell sterben pro Jahr 800 mehr Personen als Kinder geboren werden. Für die kommenden Jahre wird mit einem wachsendem Sterbeüberschuss gerechnet.
Wanderungen
Alle Wanderungsströme werden altersspezifisch differenziert betrachtet. Bei den Außenzuzügen wird nach vier Herkunftsgebieten (Umland, übriges Schleswig-Holstein, übriges Deutschland und Ausland) unterschieden. Über (ebenfalls altersspezifisch differenzierte) Quoten erfolgt die Aufteilung der Außenzuzüge auf die zehn Stadtteile. Für jeden Stadtteil werden die altersspezifischen Außenfortzugswahrscheinlichkeiten berechnet. Für 2010 und 2011 wird zunächst noch von höheren Wanderungsgewinnen ausgegangen. Für die folgenden Jahren bis 2025 wird mit einem Wanderungsgewinn von ca. 250-400 Personen pro Jahr gerechnet. Daneben sind die innerstädtischen Wanderungen zu berücksichtigen. Diese werden in einer Wanderungsmatrix über die zehn Stadtteile abgebildet. Generell sind größere Neubauvorhaben in ihrem Einfluss auf die Wanderungsströme zu berücksichtigen.






