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Frauen verdienen mehr! Anspruch auf Auskunft jetzt nutzen.

05.01.2018

Ab dem 6. Januar 2018 haben Beschäftigte in Betrieben mit mindestens 200 Mitarbeiter*innen das Recht zu erfahren, wie Kolleg*innen mit ähnlichen Tätigkeiten bezahlt werden. "Damit werden Beschäftigte dabei unterstützt, ihren Anspruch auf gleiches Entgelt besser durchzusetzen", so Elke Sasse, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck. "Jetzt kommt es darauf an, dass Frauen und Männer dieses Recht auch nutzen."

Beschäftigte können die Höhe des für die Vergleichstätigkeit gezahlten Entgelts erfragen, wenn diese Tätigkeit von mindestens sechs Personen des jeweils anderen Geschlechts ausgeübt wird. Gibt es einen Betriebsrat, kann dieser die Anfragen anonymisiert an die Personalabteilung weiter reichen. Der Arbeitgeber erfährt dann nicht, wer die Anfrage gestellt hat. Angestellte können die Anfrage aber auch direkt bei der Personalabteilung stellen. Drei Monate hat der Arbeitgeber dann Zeit, zu antworten und das Durchschnittsgehalt aller Kolleg*innen mitvergleichbarer Tätigkeit zu nennen.

Weitere Informationen und Antragsformulare finden Interessierte in der Publikation "Das neue Entgelttransparenzgesetz: Mehr Chancen für Beschäftigte". Herausgeberin ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, bei der die Broschüre auch herunter geladen oder bestellt werden kann: www.bmfsfj.de (Publikationen) oder Tel.: 030 / 201 791 30. Im Juni 2018 plant das Frauenbüro der Hansestadt Lübeck gemeinsam mit dem DGB eine Info-Veranstaltung für interessierte Frauen zum Thema. Interessentinnen können sich dazu im Frauenbüro melden unter Tel.: 0451 / 122-1615.