Metanavigation / Stadtporträt deu
Datum
Montag, 24.11.2014
Temperatur
9°C

Schnellnavigation / Service

Schnellsuche

 

Weitere Informationen

Service

Logo Agenda 21

Projekt 18

Beteiligte Institutionen

Hansestadt Lübeck, Fachbereich Umwelt, Sicherheit und Ordnung
Fachhochschule Lübeck, Labor für Konzeptionellen Umweltschutz und Stoffstrommanagement

Inhalte und Ablauf

Der Fachbereich Umwelt, Sicherheit und Ordnung wurde federführend mit der Umsetzung des Bürgerschaftsbeschlusses v. 02.09.1999 zum Kommunalen Öko-Audit beauftragt. Dafür sollen in allen Verwaltungsstandorten und Organisationseinheiten Umweltprüfungen durchgeführt und Umweltmanagementsysteme eingerichtet werden, deren Ziel es ist, einen praktischen Beitrag für eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung einer Kommune im Sinne der Agenda 21 zu leisten.

Stand der Umsetzung

Der Fachbereich 3 hat im Oktober 2000 einen Zuschuss der Investitionsbank Schleswig-Holstein in Höhe von 75 % (150.000 DM) für die Erstellung einer Broschüre erhalten, in der ein Rahmenkonzept zur Einführung des Öko-Audits für eine Kommune als Standort unter Einbeziehung von Eigen- und Beteiligungsgesellschaften - soweit sie sich freiwillig dazu bereit erklärt haben - am Fallbeispiel der Hansestadt Lübeck erarbeitet wird. Dieses Konzept soll zukünftig die Grundlage für eine einheitliche Einführung des Kommunalen Öko-Audits darstellen.
Das Projekt wird vertraglich in Zusammenarbeit mit dem Labor für Konzeptionellen Umweltschutz und Stoffstrommanagement der Fachhochschule Lübeck geplant und abgewickelt.
Im November 2000 ist die 1. Umweltprüfung bzw. ökologische Ist-Analyse bei den Lübecker Friedhöfen abgeschlossen. Nach der Auswertung der Ergebnisse der Bestandsaufnahme wird mit dem Aufbau eines Umweltmanagementsystems begonnen.
 
Bei BALI / JAW (Berufsvorbereitungs- und Ausbildungszentrum Lübeck-Innenstadt) fand am 30. November 2000 eine Auftaktveranstaltung zu Einführung von Umweltmanagementsystemen statt. In den Beiträgen des Projektteams wurde u.a. auf den Nutzen und Auswirkungen des Öko-Audits für BALI eingegangen. Erstens, sind dabei betriebswirtschaftliche Vorteile zu nennen, wie z.B. Ausschöpfen von Einsparungs- und Vermeidungspotentialen bei Sachkosten, beim Wasser-, Heizungs-, Stromverbrauch und bei der Abfallerzeugung. Zweitens, die Möglichkeit, eine überzeugende Umweltbildung bei Jugendlichen zu betreiben und damit das Bewußtsein für den Umweltschutz zu fördern. Zusätzliche Vorteile durch eine Zertifizierung werden im Wettbewerb mit anderen Bildungsträgern erwartet.
Die praktischen Erfahrungen aus Pilotprojekten bei den Lübecker Friedhöfen und bei BALI / JAW werden in die Rahmenkonzeption einfließen.
 
 
zurück zur Projektübersicht