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Projekt 15

Beteiligte Institutionen

Hansestadt Lübeck, Fachbereich Wirtschaft und Soziales sowie Umweltschutz
Projekt Lokale Agenda 21 Lübeck
Stadtwerke Lübeck
Lübeck und Travemünde Tourismus - Zentrale
Union of the Baltic Cities

Inhalt und Durchführung:

Travemünde ist der größte Fährhafen Europas. Durch die Emissionen der Fähren während ihrer Hafenliegezeit (Luftschadstoffe + Lärm) wird das Umfeld, insbesondere das Ostseeheilbad Travemünde derart belastet, dass die Aberkennung des Status "Ostseeheilbad" droht. Das wichtigste Projektziel für Lübeck und Travemünde ist deshalb die Reduktion der Emissionen.
 
Mit dem Projekt sollen die Anforderungen, die sich für deutsche Seehäfen aus dem Kapitel 17 der Agenda 21 (Schutz der Meere und der Küstenregionen vor Verschmutzungen durch den internationalen Seeverkehr) ergeben, erarbeitet werden. Das Projekt zielt auf eine nachhaltige und zukunftsfähige Umgestaltung der Lübecker Häfen. Dabei muss die Wettbewerbsfähigkeit des Lübecker Hafens erhalten bleiben. Die Umgestaltungen sollen sozial verträglich sein und den Bedürfnissen der Anwohner, des Hafenverkehrs und den Anforderungen des Tourismus in Lübeck und Travemünde Rechnung tragen.
 
Ergebnisse des Projektes sollen im Rahmen einer grenzüberschreitenden Kooperation (Memorandum off understanding für umweltfreundliche Häfen) gemeinsam mit den konkurrierenden Häfen umgesetzt werden.
Das Projekt ist in den Aktionsplan der UBC aufgenommen.

Stand der Umsetzung:

Geplant ist die Einrichtung einer Stromversorgerstation für große Überseeschiffe. Im Moment wird die Stromversorgung der Schiffe während der relativ kurzen Hafenliegezeiten mit den bordeigenen Dieselmaschinen sichergestellt. Angestrebt wird die Stromversorgung mit Landstrom, da dadurch entsprechende Umweltbelastungen während der Liegezeiten vermieden werden könnten. Damit dieses für die Reedereien attraktiv wird, muss der Landstrom entsprechend günstig angeboten werden bzw. einfach verfügbar sein. Ein Problem ist hierbei, dass jedes Schiff eine andere Stromversorgung besitzt und eine Andockstation auf der Landseite extrem flexibel sein muss.
 
Zur Zeit werden die finanziellen Ressourcen für die Umsetzung dieses Vorhaben ermittelt.
 
 
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