Digitales Pressedienstarchiv
Veranstaltungen in kulturellen Einrichtungen
Lübecks
Für Kulturinteressierte bietet die
Hansestadt Lübeck wieder Führungen und ein Konzert in kulturellen
Einrichtungen an. Das Lübecker Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, bietet
an jedem ersten Sonnabend eines Monats szenische Führungen an. Jan
Bovensiepen läßt die Teilnehmer in die Welt der Buddenbrooks
eintreten, erweckt die Romanfiguren zum Leben. Die Gäste erleben
Weltliteratur am authentischen Ort. Die Führung am Sonnabend, 1. Januar
2005, beginnt um 14 Uhr und kostet acht Euro.
Führungen durch die beiden
Dauerausstellungen bietet das Lübecker Buddenbrookhaus, Mengstraße 4,
am Mittwoch und Sonnabend, 5. und 8. Januar 2005, an. „Die Manns - eine
Schriftstellerfamilie“ spiegelt die Geschichte der Familie Mann wider.
Ausgehend von den ungleichen Schriftstellerbrüdern Heinrich und Thomas
Mann, ihren Vorfahren, Geschwistern und Lebenspartnern spannt die Ausstellung in
sechs Stationen einen Bogen über ihre Zeitgenossen bis hin zu ihren
Nachfahren. „Die 'Buddenbrooks' - ein Jahrhundertroman“
präsentiert die Entstehung, Handlung und Wirkung von Thomas Manns
nobelpreisgekrönten Roman. Dabei wurde eine Literaturausstellung neuen Typs
entwickelt. Die Führungen beginnen jeweils um 14 Uhr. Die Teilnahme kostet
inklusive Eintritt acht Euro.
Unter dem Titel „Schlaglichter; Die
Manns in 30 Minuten“ bietet das Buddenbrookhaus am Freitag, 7. Januar
2005, 16 Uhr, eine Kurzführung an. Besucher erhalten die wichtigsten
Informationen über die Familie Mann und den Roman
Buddenbrook.
Im Rahmen der zur Zeit im Günter
Grass-Haus stattfindenden Sonderausstellung „Horst Haack –
Chonographie Terrestre“ lädt das Lübecker Buddenbrookhaus,
Mengstraße 4, am Freitag, 7. Januar 2005, um 19 Uhr zu einer Lesung ein.
Unter dem Titel „Umso besser: Chronographie Terrestre als
Hörstück“ tragen Jan Bovensiepen, Britta Dittmann und Horst
Haack Texte aus diesem Work in Progress vor. Im Anschluß findet ein
Gespräch zwischen dem Künstler und Kai Artinger über Tage- und
Künstlerbücher mit Möglichkeit zur Diskussion statt. Der
Eintrittspreis beträgt vier, ermäßigt 2,20 Euro.
Kartenreservierungen werden unter der Rufnummer (0451) 122-42 30
entgegengenommen.
Zum Remter-Konzert lädt das St.
Annen-Museum, St.-Annen-Straße15, am Sonntag, 8. Januar 2005, um 18
Uhr ein. Das Arion Ensemble aus Lübeck spielt Werke von Purcell, Bach,
Mozart, Berio, Leclair, Bridge, Händel und Pachelbel. Der Eintritt ist
frei.
Unter dem Titel „Haute Couture vor
dem Altar? LiturgieGewänder - Kirche und Design“ zeigt das St.
Annen-Museum im Rahmen einer Sonderausstellung moderne liturgische Gewänder
im Dialog mit den mittelalterlichen Vorbildern auf den Altären und den
historischen Gewändern. Diese zeigen, daß die heutige katholische
Kirche mit der Mode gehen will: Haute Couture im Kirchenraum. Dr. Hildegard
Vogeler führt Sonntag, am 9. Januar, 11.30 Uhr, durch die Ausstellung.
Der Eintritt beträgt vier, ermäßigt drei Euro.
Wer sich für die Geschichte des
Burgklosters, Hinter der Burg 2 - 6, interessiert, kann am Sonnabend, 8. Januar
2005, um 11.30 Uhr an einer Führung durch das ehemalige Dominikanerkloster
teilnehmen. Zum Dank für ihre Hilfe in der Schlacht von Bornhöved 1227
haben die Lübecker der heiligen Maria Magdalena ein Kloster gewidmet.
Erbaut wurde das „Maria-Magdalenen-Kloster“, so der eigentliche
Name, 1229 auf dem Gelände der 1225/26 geschleiften stadtherrlichen Burg
und bis ins 14. und 15. Jahrhundert erweitert. Es gehört mit Kreuzgang
und angrenzenden Klausurräumen zu den Hauptleistungen der Backsteingotik in
Norddeutschland. Die Teilnahme kostet vier Euro plus drei Euro für die
Führung zugunsten des Fördervereins Museum Burgkloster zu Lübeck
e. V.
Eine Führung durch die
Dauerausstellung „Pfeffer & Tuch für Mark & Dukaten - der
Münzschatz des Hansekaufmanns“, im Kulturforum Burgkloster, Hinter
der Burg 2 - 6, findet am Sonntag, 9. Januar 2005, um 11.30 Uhr statt. 1984
förderte die Schaufel eines Baggers bei Abbrucharbeiten in der
Lübecker Innenstadt einen seit rund 450 Jahren verborgenen Münzschatz
zutage. Die Münzen erzählen viel über den Handel der damaligen
Zeit, woher welche Waren kamen und wohin sie verkauft wurden. Im
„Kaufkeller“ sieht man Fässer, Ballen und Säcke mit
Heringen, Tuchen, Fellen, Gewürzen und anderen Dingen, aber auch, wie die
Menschen damals gekleidet waren. Die Teilnahme kostet vier Euro plus drei Euro
für die Führung zugunsten des Fördervereins Museum Burgkloster zu
Lübeck e. V.
Eine Führung durch die
Sonderausstellung „Warten – Erinnerungen an Bus-Wartehäuschen
in der DDR in Bildern und Texten“ bietet das Industriemuseum
Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße 1 - 3, am Sonntag, 9. Januar
2005, um 11.30 Uhr an. Jürgen Haese, Journalist und Filmemacher, führt
durch die von ihm konzepierte Schau. Haese fotografierte Bus-Wartehäuschen
in der ehemaligen DDR. Viele dieser an einsamen Landstraßen gelegenen
Häuschen sind von Anwohnern häufig kurios gestaltet worden. Sie
stellten für so einige ein Stück Heimat dar, das sich nach der Wende
veränderte und schließlich verschwand. Geblieben sind fast oft
kultische Orte mit bewegenden Erinnerungen. Der Eintritt kostet 1,50,
ermäßigt 0,50 Euro.
Durch die Sonderausstellung
„Ötzi, der Mann aus dem Eis“ im Museum für Natur und
Umwelt, Mühlendamm 1 - 3, Eingang Musterbahn, findet am Sonntag, 9. Januar
2005, um 11 Uhr eine Führung statt: Der 5300 Jahre alte Mann aus der
Jungsteinzeit ist inzwischen die bekannteste Gletscherleiche der Welt.
Schwerpunkte der Ausstellung bilden eine Kopie der berühmten
Gletscherleiche und die Nachbildung des „lebenden Ötzis“ in
seiner heimatlichen Umgebung. Einmalig ist, daß anhand der Dinge, die
Ötzi bei sich trug, das gesamte Lebensumfeld des Gletschermannes aus der
Jungsteinzeit dargestellt werden kann. Die Teilnahme kostet jeweils fünf
Euro für Erwachsene, Kinder zwei Euro.+++
