Die Ausstellung veranschaulicht ein gesellschaftliches Ereignis mit Exponaten, die aus den Beständen des Museums für Kunst und Kulturgeschichtete zusammengestellt wurden. In den Festräumen sind erlesenes Porzellan und in dem "antichambre" edle Gläser zu sehen. Musikinstrumente des 18. Jahrhunderts, wie das Clavichord oder die Traversflöte, werden im Ballsaal gezeigt. Anhand von Kostümpuppen - Tanzpaare in zeitgenössischen Festgewändern - wird ein Ball simuliert, seine Vorbereitung und schließlich die Entspannung bei Spiel und Kaffee dargestellt.
Die Schönheit der Frau mit all ihren Accessoires steht im Mittelpunkt der Schau. Unter den Utensilien, wie Riechfläschchen, mit galanten Szenen bemalte Fächer, Augenkühler aus Porzellan, befinden sich auch kuriose Flohfallen, eiförmige Behälter aus Knochen, die das lästige Umgeziefer aus den Perücken und Kleidern einfangen sollten. Das seltenste und vielleicht schönste Exponat ist ein vollständiger Satz gegossener Schachfiguren des Nürnberger Zinngießers Johann Hilpert aus der Zeit um 1770/80.
Anläßlich der Ausstellungseröffnung bieten die Junge Oper Lübeck, die Lübecker Sommeroperette und die Lübecker Ballettfreunde ein Menuetto und das Lied "Die Tugend".
Die Ausstellung im Museum Behnhaus/Drägerhaus, Königstraße 9 - 11, ist bis zum 30. November, dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. +++
Zurück zu den Pressemitteilungen