Die Faszinationskraft der Geschichte aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges erklärt Golo Mann folgendermaßen: "Interessant macht die Geschichte das Vertraute im Fremden." Ausstellungsbesucher können die Entstehungsgeschichtete der Wallenstein-Biographie, unter anderem anhand von Manuskriptseiten, nachvollziehen. Wie faszinierend die Persönlichkeit des Heerführers für Dichter und Schriftsteller gewesen ist, wird deutlich: Friedrich Schiller, Ricarda Huch, Benjamin Constant und Alfred Döblin haben sich in ihren Werken Wallenstein gewidmet. Historische Exponate [[Eth]] von der Armbrust über Tarotkarten bis zur Ritterrüstung [[Eth]] sollen den Besuchern die Zeit des Dreißigjährigen Krieges veranschaulichen. Außerdem widmet sich die Ausstellung dem Leben Golo Manns, der erst nach dem Tod seines Vaters eine Laufbahn als historischer Schriftsteller begann.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 26. Oktober, um 11 Uhr im historischen Gewölbekeller des Buddenbrookhauses eröffnet. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Michael Bouteiller wird Dr. Thomas Feitknecht vom Schweizerischen Literaturarchiv Bern zum Golo-Mann-Nachlaß sprechen. In die Ausstellung wird Dr. Hans Wißkirchen einführen. Im Anschluß spricht der Schweizer Botschafter in Bonn, Dr. Dieter Chenauix Repond, unter dem Titel "Golo Mann als Weggenosse" über seine Freundschaft mit dem zweiten Sohn Thomas Manns. Die gemeinsame Führung durch die Ausstellung ist öffentlich.
Begleitend zur Ausstellung bietet das Buddenbrookhaus auf telefonische Vereinbarung Führungen an. Der Eintritt berechtigt zum Besuch der Dauerausstellung über Leben und Werk von Heinrich und Thomas Mann. Das Buddenbrookhaus ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Zurück zu den Pressemitteilungen