Mexiko hat die Suche nach der eigenen Identität aufgrund seiner Geschichte besonders eindringlich erfahren. Denn das Land, das mehr als fünfmal so groß ist wie Deutschland, liegt in der Mitte des amerikanischen Kontinents und ist Grenzland zwischen dem angelsächsischen und dem indianisch-iberischen Amerika. Mestizen (Mischlinge zwischen Weißen und Indianern) bilden den größten Bevölkerungsanteil, lediglich drei Millionen der 88 Millionen Einwohner Mexikos sind Indianer. Das Land ist geprägt von einem vielfältigen kulturellen Leben, in dem sich prähispanische Wurzeln mit europäischen Elementen verbinden. Mexikaner aller Generationen stellen sich deshalb die Frage nach ihrer nationalen Identität.
Der mexikanische Botschafter Bremer ist für Fragen der Identität ein kompetenter Gesprächspartner, stammt doch seine Familie ursprünglich aus der Hansestadt Hamburg. +++
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