Aber: Nur die Hälfte aller angemeldeten Kinder konnten einen Platz erhalten. Das heißt: 262 Schülerinnen und Schüler werden im diesem Jahr an einer der drei Lübecker Gesamtschulen den Unterricht aufnehmen. Allein an der Geschwister-Prenski-Schule lagen 358 Anmeldungen vor.
Ulrich Meyenborg, Senator für Kultur, Bildung, Sport und Jugend, sieht in der großen Nachfrage nach Gesamtschulplätzen einen Beweis für gute pädagogische Arbeit. Er bedauert gleichzeitig, daß eine derart hohe Zahl von Ablehnungen erteilt werden mußte. "Die Gesamtschule bleibt die einzige Schulart in Lübeck, die Schüler abweisen muß", sagt der Senator. An allen anderen Schularten in Lübeck gäbe es ausreichend Kapazitäten. Eine vierte Gesamtschule sei bei der derzeitigen Haushaltssituation jedoch nicht realisierbar.
Eine große Nachfrage gab es auch nach der im vergangenen Jahr neugegründeten Gesamtschule Schlutup, die auch eine Integrationsklasse anbietet. Von 139 angemeldeten Kindern erhielten 70 eine Zusage, darunter alle 33 Kinder aus Schlutup. +++
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