Walesa reist in Begleitung von Prälat Henryk Jankowski, der zusammen mit Walesa die Gewerkschaft Solidarnosc gründete. Diese erste nichtkommunistische und freie Gewerkschaft in einem Land des Warschauer Paktes brachte letztlich das kommunistische Regime in Polen zu Fall und läutete ein Ende des kalten Krieges und des Ostblocks ein.
Walesa und Jankowski kommen auf Vermittlung des Lübeckers Hans-Lothar Fauth in die Hansestadt, der als Danzigs Ehrenbürger seit Jahren einen engen Kontakt zu den beiden prominenten Polen hält. Ihm gegenüber hat Walesa den Wunsch geäußert, zunächst die Gedenkstätten der vier von den Nationalsozialisten ermordeten Lübecker Geistlichen zu besuchen, um dort Blumen niederzulegen. Diesem Wunsch wird vom Protokoll mit einem Besuch der Herz-Jesu-Kirche und der Lutherkirche am Donnerstagnachmittag (ab 17 Uhr) entsprochen.
Daran anschließen wird sich eine Führung durch die Marienkirche, sowie eine Pressekonferenz im Bürgerschaftssaal des Rathauses (19 Uhr). Um 20 Uhr werden Walesa und Jankowski vom Stadtpräsidenten Peter Oertling und Bürgermeister Michael Bouteiller im Audienzsaal empfangen, wo sich die Gäste aus Polen in das Goldene Buch der Hansestadt eintragen werden. Ein Essen ist für 21 Uhr in der Schiffergesellschaft vorgesehen.
ACHTUNG REDAKTIONEN. Herr Walesa wird ausgenommen von der Pressekonferenz keine Interviewwünsche erfüllen. +++
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