Damit der Mietspiegel ein realistisches Bild der gegenwärtigen Situation auf dem Wohnungsmarkt zeigt, wird er jetzt, wie vom Gesetzgeber vorgegeben, aktualisiert. Die Hansestadt Lübeck beauftragte das Hamburger Institut ANALYSE & KONZEPTE mit der wissenschaftlichen Untersuchung.
Kern der Untersuchung ist die Befragung von rund 2500 Lübecker Haushalten, die nach einem Zufallsverfahren ermittelt wurden. Damit wurde eine breite, repräsentative Basis für die zu ermittelnden Vergleichsmieten geschaffen. Die Haushalte erhalten in diesen Tagen ein Schreiben, das sie über die wesentlichen Rahmenbedingungen der Befragung informiert.
Die Befragung beginnt am Sonnabend, 1. Februar, und wird bis zum 15. April von speziell geschulten Interviewern vorgenommen. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Außerdem unterliegt die Erhebung den strengen Datenschutzbestimmungen, das heißt, alle Angaben werden nur anonym ausgewertet. Um aussagefähige Ergebnisse zu erhalten, ist die Unterstützung durch die Mieter außerordentlich wichtig.
Es werden keine persönlichen, sondern wohnungsbezogene Daten erhoben, wie zum Beispiel Größe, Ausstattung, Baualter des Gebäudes, sowie die Höhe der Miete. Die Ergebnisse der Untersuchung sind die Grundlage für den neuen Mietspiegel, der von der Hansestadt Lübeck im Juli 1997 vorgelegt werden soll. +++
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