Die Sanierung der St. Nikolaus-Kathedrale in Novgorod ist ein gemeinsames Projekt aller Hansestädte im In- und Ausland. Die Aktion geht zurück auf einen Beschluß des Hansetags in Stade 1994. Die finanziellen Mittel sollen ausschließlich durch Spenden der Bevölkerung aufgebracht werden, nicht also aus öffentlichen Haushalten.
Das russische Novgorod war ein wichtiger Handelsplatz zur Zeit der historischen Hanse. In der Handelsmetropole an der Wolchow unterhielt die Hanse ein Kontor, eine Art Botschaft des Bundes. Diese geschichtetliche Verbindung und Bedeutung Novgorods war der Anlaß, das Sanierungsprojekt gemeinsam anzupacken.
Die Hansestadt Lübeck hat durch Einzelspenden und durch die Durchführung eines großen Konzerts im April 1995 sowie den Verkauf von Wein durch die Mitglieder von Senat und Bürgerschaft anläßlich des Altstadtfestes bereits einen großen Teil zur Sanierung beigetragen. "Es ist deshalb erfreulich, daß erneut Bürger unserer Stadt die Eigeninitiative ergriffen haben, um das Spendenkonto aufzufüllen", begrüßte Bürgermeister und Vormann der Hanse, Michael Bouteiller, das Benefizkonzert.
Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Einlaßkarten gibt es ab sofort an der Rathauspförtnerei. Die Veranstalter setzen indes auf die Spendenfreudigkeit der Besucher. +++
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