960009/RK 11. Januar 1996

St. Annen-Museum zeigt Goldschmiedearbeiten nach antikem Vorbild

Das Lübecker St. Annen-Museum zeigt vom 14. Januar bis zum 10. März eine Goldschmiede-Ausstellung der Galerie Nimbus. Die kostbaren Arbeiten, die häufig aus antiken Perlen oder Gemmen sowie neu geschaffenen Schmuckelementen bestehen, sind vorrangig durch das "klassische" Formempfinden geprägt. Die Antike ist das große Vorbild für die Goldschmiede Ulla Herz und Hannes Kuhn, die seit 1987 in Lübeck die Galerie Nimbus betreiben.

In etwa 20 Vitrinen sind über 100 erlesene Schmuckstücke zu sehen. Als Arbeitsmaterial werden vorrangig hochwertiges Feingold und große Edelsteine, antike Fayence- und Glasperlen verwendet. In wenigen Fällen werden dazu auch moderne Werkstoffe, zum Beispiel Starkstromkabel, verarbeitet, die sich aber der antikisierenden Form unterordnen. Bei allen diesen Goldschmiedearbeiten verbinden sich die strenge Klarheit des Aufbaus, der satte Glanz des Goldes und die Strahlkraft der Steine zu einer harmonischen und äußerst ästhetisch wirkenden Einheit.

Gezeigt wird die gesamte Palette der Goldschmiedekunst von Ringen, Ohrringen, Anstecknadeln, Armbändern, Ketten und prachtvollen Colliers sowie aufgezogenen Einzelperlen und anderem. Zusätzlich zu den eigenen Arbeiten der beiden Goldschmiede präsentiert die Ausstellung eine kleine erlesene Sammlung antiker Gemmen, Perlen und Schmuckstücke, die Hannes Kuhn und Ulla Herz Anregung und Arbeitsmaterial zugleich ist.

Als weitere Komponente spielt der Rückgriff auf das Mythische eine Rolle. Magische Zeichen, hilfreiche und übelabwehrende Symbole und Darstellungen prägen - neben den antiken Vorbildern - den Schmuck der Galerie und lassen den Betrachter und den Träger die ursprüngliche Schutzfunktion des Schmucks erahnen.

Die Ausstellung im St. Annen-Museum, St.-Annen-Straße 15, ist vom 14. Januar bis zum 10. März täglich, außer montags, von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit über 50 Farbabbildungen auf etwa 140 Seiten zum Preis von 40,- Mark. +++

960009/RK 11. Januar 1996

St. Annen-Museum zeigt Goldschmiedearbeiten nach antikem Vorbild

Das Lübecker St. Annen-Museum zeigt vom 14. Januar bis zum 10. März eine Goldschmiede-Ausstellung der Galerie Nimbus. Die kostbaren Arbeiten, die häufig aus antiken Perlen oder Gemmen sowie neu geschaffenen Schmuckelementen bestehen, sind vorrangig durch das "klassische" Formempfinden geprägt. Die Antike ist das große Vorbild für die Goldschmiede Ulla Herz und Hannes Kuhn, die seit 1987 in Lübeck die Galerie Nimbus betreiben.

In etwa 20 Vitrinen sind über 100 erlesene Schmuckstücke zu sehen. Als Arbeitsmaterial werden vorrangig hochwertiges Feingold und große Edelsteine, antike Fayence- und Glasperlen verwendet. In wenigen Fällen werden dazu auch moderne Werkstoffe, zum Beispiel Starkstromkabel, verarbeitet, die sich aber der antikisierenden Form unterordnen. Bei allen diesen Goldschmiedearbeiten verbinden sich die strenge Klarheit des Aufbaus, der satte Glanz des Goldes und die Strahlkraft der Steine zu einer harmonischen und äußerst ästhetisch wirkenden Einheit.

Gezeigt wird die gesamte Palette der Goldschmiedekunst von Ringen, Ohrringen, Anstecknadeln, Armbändern, Ketten und prachtvollen Colliers sowie aufgezogenen Einzelperlen und anderem. Zusätzlich zu den eigenen Arbeiten der beiden Goldschmiede präsentiert die Ausstellung eine kleine erlesene Sammlung antiker Gemmen, Perlen und Schmuckstücke, die Hannes Kuhn und Ulla Herz Anregung und Arbeitsmaterial zugleich ist.

Als weitere Komponente spielt der Rückgriff auf das Mythische eine Rolle. Magische Zeichen, hilfreiche und übelabwehrende Symbole und Darstellungen prägen - neben den antiken Vorbildern - den Schmuck der Galerie und lassen den Betrachter und den Träger die ursprüngliche Schutzfunktion des Schmucks erahnen.

Die Ausstellung im St. Annen-Museum, St.-Annen-Straße 15, ist vom 14. Januar bis zum 10. März täglich, außer montags, von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit über 50 Farbabbildungen auf etwa 140 Seiten zum Preis von 40,- Mark. +++



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