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Hamnstad

HafenstadtHamnstad / Port of Call

Retrospektive, Schweden 1948, 99 Min., schw. OF, engl. UT, FSK 16

Nach acht Jahren auf See kehrt der Matrose Gösta nach Göteborg zurück, wo er Arbeit im Hafen findet. In einer Tanzbar lernt er ein junges Mädchen kennen, das zuvor versucht hat, sich das Leben zu nehmen. Berit und Gösta verbringen die Nacht miteinander. Als sie ihm während eines gemeinsamen Wochenendes in einem Hotel auf dem Lande gesteht, in einem Erziehungsheim gewesen zu sein und wechselnde Männerbekanntschaften gehabt zu haben, ist er tief enttäuscht von ihr. Heimerziehung, Selbstmord, Abtreibung, Sex vor der Ehe: Ohne Furcht vor Tabuthemen erkundete Ingmar Bergman in seinem frühen Film die soziale Realität der schwedischen Nachkriegsgesellschaft. Formal beeinflusst vom italienischen Neorealismus und inhaltlich dem französischen Existenzialismus verpflichtet, stellt er vor dem Hintergrund einer Hafenstadt die Frage nach der Verantwortung des Individuums für sein Leben.

Regie Ingmar Bergman

Drehbuch Ingmar Bergman, Olle Länsberg

Produzent Harald Molander

Rollen Nine-Christine Jönsson (Berit), Bengt Eklund (Gösta), Berta Hall (Mutter), Mimi Nelson (Gertrud)

Trailer n.v.

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Vorstellungen

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