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Seppan

Seppan

Retrospektive, Schweden 1986, 124 Min., schwed., finn., russ. OF, engl. UT

„Seppan“, so wird eine Barackensiedlung in Tullingesjön unweit von Stockholm genannt. Namensgeber sind die nahen Separator-Werke, in denen die Bewohner arbeiten – allesamt Immigranten: Finnen, Österreicher, Russen, Polen. Im Winter 1961 sind hier Pirjo, die Tochter eines traumatisierten, trunksüchtigen Finnen, und Sara, die Tochter des schwedischen Werksleiters, enge Freundinnen geworden. Aus ihrer Sicht nimmt der Film die anderen Kinder und ihre Adoleszenzdramen wahr: Seppo, der auf den Schulzwang selbstzerstörerisch reagiert; ein polnisches Mädchen, das wegen seiner unehelichen Herkunft gemobbt wird; Franziska, deren Mutter sie zum Ballett zwingt und Vera, die von Hollywood träumt. Am Widerspruch zwischen Wünschen und Realität werden manche von ihnen zerbrechen. Eine sensible Darstellung der Probleme der zweiten Einwanderergeneration, aus weiblicher Perspektive erzählt.

Regie Agneta Fagerström-Olsson

Drehbuch Agneta Fagerström-Olsson

Produzent Bert Sundberg

Rollen Nina Lager (Pirjo), Sofie Mällström (Sara), Jesper Lager (Seppo), Jani Niemimaa (Jari), Mariana Vodovosoff (Fransiska), Peter Stormare (Saras Vater), Elisabeth von Gerber (Saras Mutter)

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Vorstellungen

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