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Sumé – Mumisitsinerup Nipaa

Sumé – The Sound of a RevolutionSumé – Mumisitsinerup Nipaa / Sumé – The Sound of a Revolution

Dokumentarfilme, Estland / Russland / Finnland / Weißrussland / Kasachstan 2014, 73 Min., grönl., dän. OF, dt. UT

Viele Grönländer sind heute noch ergriffen, wenn sie die Platte auflegen, die ihnen vor mehr als 40 Jahren Augen und Ohren öffnete. Damals hatte der Einfluss der ehemaligen Kolonialmacht Dänemark die ursprünglichen soziokulturellen Strukturen auf der Insel bereits weitgehend zerlegt. Als die Band Sumé 1973 ihr Album „Sumut“ herausbrachte, glich das einer Revolte: Es war die erste Rockplatte in grönländischer Sprache. Und Sänger Malik Høegh fand die Worte für die allseits gefühlte Orientierungslosigkeit, sang von der prekären Lebensrealität und verblassenden Traditionen. Die Platte drehte sich bald auf so ziemlich jedem Plattenteller Grönlands und avancierte zum Soundtrack der aufkeimenden Jugendproteste auf dem Weg zur Autonomie. Mit Archivbildern, Zeitzeugenberichten und Konzertmitschnitten zeichnet der Film das Bild einer Epoche, in der das grönländische Selbstbewusstsein erwachte.

Regie Inuk Silis Høegh

Drehbuch Inuk Silis Høegh

Webseite www.thesoundofarevolution.com

Trailer

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Vorstellungen

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