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Häxan

HexenHäxan / Witchcraft Through the Ages

Retrospektive, Schweden 1922, 106 Min., mit Musikbegleitung

Ausgewiesen als „kulturhistorischer Vortrag in lebenden Bildern“, illustriert der Film in sieben Kapiteln das fatale Wirken der Teufel und Hexen während des Mittelalters. Inspiriert von Hieronymus Bosch wie von Eduard Fuchs’ aufklärender „Illustrierter Sittengeschichte“ (1909-12), klagt der Film Verirrungen des menschlichen Geistes an, indem er Licht in dessen religiöse Tiefenschichten wirft. Alte Holzschnitte und Gemälde berichten ebenso von Aberglaube und Götzendienst wie die nach historischen Vorbildern inszenierten Spielszenen. In ihnen fügen sich Lüste und Laster, Verführung und Strafe, Hexenverfolgung und Inquisition zu einem satanischen Kaleidoskop, das als absolute Außenseiterproduktion längst zu den Stummfilmklassikern zählt – erst recht in seiner farbig rekonstruierten Version. Von den Surrealisten ebenso geschätzt wie vom Drogendichter William S. Burroughs, war der Film sogar noch Namenspatron für die Regisseure des „Blair Witch Project“, die ihre Firma 1999 „Haxan Films“ nannten.

Regie Benjamin Christensen

Drehbuch Benjamin Christensen

Rollen Maren Pedersen (Hexe), Clara Pontopiddan (Nonne), Tora Teje (Hysterikerin), Elith Pio (junger Mönch), Benjamin Christensen (Satan/Modearzt), Johs Andersen (Großinquisitor), Karen Winther (Anna), Emmy Schonfield (Maria)

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Vorstellungen

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