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Qivitoq

Retrospektive, Dänemark 1956, 106 Min., deutscher Kommentar

Qivitoq

Als die Lehrerin Eva Nygaard überraschend bei ihrem Verlobten in Grönland auftaucht, ist sie hier nicht willkommen: Der in Ilulissat vereinsamte Arzt Erik Halsøe hat inzwischen auch einer Krankenschwester die Ehe versprochen. Von ihm nach Sermilik abgeschoben, lernt Eva dort den Handelskaufmann Jens Lauritzen kennen. Der ungehobelte Einzelgänger macht seine Besucherin mit dem Leben der Grönländer vertraut, unter anderem lernt sie Jens’ Haushälterin Naja und deren Freund Pavia kennen. Als dieser wegen mangelnden Jagdglücks von seinen Freunden verhöhnt wird und in die Berge flieht, um dort ein Leben als „Qivitoq“, als Ausgestoßener, zu fristen, kommt es zu dramatischen Wendungen, die das Leben der Touristin tiefgreifend verändern. „Qivitoq“, die grönländische Variante eines dänischen Heimatfilms, war 1957 bei den Academy Awards als Oscar-Kandidat für den Besten fremdsprachigen Film sowie in Cannes für die Goldene Palme nominiert.

Regie Erik Balling

Drehbuch Bo Leck Fischer

Rollen Poul Reichardt (Jens Lauritzen), Astrid Villaume (Eva Nygaard), Bjørn Watt Boolsen (Erik Halsøe), Kirsten Rolffes (Krankenschwester), Niels Platou (Pavia), Dorthe Reimer (Naja), Justus Larsen (Nuka), Johanne Larsen (Cæcilie), Edward Sivertsen (Zakarias), Gunnar Lauring (Maribo, Kolonialbeamter), Randi Michelsen (seine Frau)

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Vorstellungen

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