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Das EskimobabyDas Eskimobaby / The Eskimo Baby

Retrospektive, Deutschland 1916, 62 Min., Stummfilm mit Musikbegleitung von "ElbtonalPercussion"

Das Eskimobaby

Das Lustspiel, 1916 im Berliner Atelier gedreht, war der erste Spielfilm, der sich mit grönländischer Kultur auseinandersetzte. Der Grönlandforscher Knud bringt die Eskimofrau Ivigtut, in die er sich verliebt hat, mit nach Europa. In der neuen Umgebung verhält sich die Grönländerin kindisch, „unzivilisiert“ und merkwürdig: Sie isst mit den Fingern, schläft auf dem Fußboden, lächelt Fremde nur an, statt ihnen die Hand zu geben, und statt ihren Liebsten zu küssen drückt sie ihre Nase auf die seine. „Der Grönland-Forscher Knud Rasmussen hatte einige Jahre zuvor tatsächlich einen Grönländer, Osarkrak, mit nach Kopenhagen gebracht, über den ähnliche Kulturkontakt-Geschichten kursierten. Nicht nur die Szenen sind komödiantisch, auch die Kostümierung ist es: Längst hatte eine folkloristische Perspektive das Thema des Fremden eingeholt. Die Ironie lag darin, dass das zeitgenössische Publikum die Konstruktion durchschauen und die bekannte Asta als fremde Grönländerin erkennen sollte.“ (Susanne Regener)

Regie Walter Schmidthässler

Drehbuch Louis Levy, Martin Jörgensen

Rollen Asta Nielsen (Ivigtut), Freddy Wingardh (Knud Prätorius)

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Vorstellungen

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