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Klucis – Dekonstruktion eines KünstlersKlucis – Nepareizais latvietis / Klucis. The Deconstruction of an Artist (Radio Orator in Art Nouveau Style)

Dokumentarfilme, Lettland 2008, 56 Min., englische Untertitel

Gustav Klucis (1895-1938) ist der berühmteste Künstler Lettlands, obwohl er niemals in Lettland gearbeitet hat. Klucis war bekennender Kommunist und einer der profiliertesten Vertreter der sowjetischen Avantgarde, berühmt ist er bis heute vor allem für seine konstruktivistischen Fotomontagen: Agit-Prop-Arbeiten, die kunstvoll vom Sieg des Kommunismus kündeten. Dennoch fiel Klucis 1938 Stalins Terror zum Opfer. Er wurde als „Konterrevolutionär“ verhaftet und später ermordet. Sein Sohn Edward war damals zweieinhalb Jahre alt, ebenso alt wie der Regisseur Peteris Krilovs, als dessen Vater 1951 ein Opfer Stalins wurde. In seinem Film verbindet Krilovs reichhaltiges Dokumentarfilmmaterial mit inszenierten Szenen, Briefe von Klucis Witwe und eigene Recherchen rekonstruieren Klucis tragisches Ende. Darüber hinaus evoziert der Film die revolutionäre Avantgarde, indem moderne, dynamische Animationen Klucis Bildmontagen rekonstruieren und analysieren.

Regie Peteris Krilovs

Drehbuch Pauls Bankovskis

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Vorstellungen

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