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GhettoGetas / Ghetto

Special, Litauen 2005, 106 Min., deutsche Fassung

Getas

„Ghetto“, das Bühnenstück des litauischen Autors Joshua Sobol, war nicht zuletzt dank seiner musikalischen Zwischenspiele ein Welterfolg. Auch sie sind in dieser Verfilmung enthalten, für die Sobol seinen Dramentext umgearbeitet hat. Wie das Stück basiert auch der Film auf Begebenheiten, die sich in den Jahren 1942/43 während der Okkupation der Nationalsozialisten in Vilna zutrugen. Hier hat der 22-jährige Nazi-Offizier Kittel, ein ebenso kunstbeflissener wie grausamer Mann, die Gewalt über eines der größten jüdischen Ghettos Europas. Als er eine Gruppe jüdischer Schauspieler, darunter die berühmte Sängerin Haya, entdeckt, befiehlt er ihnen, ein Theater aufzumachen. Kittel findet großen Gefallen an der Truppe, obwohl sie durchaus kritisch-subversive Stücke aufführt. Als er 1943 jedoch den Befehl bekommt, das Ghetto vor dem Rückzug der deutschen Truppen aus Litauen „auszulöschen”, appellieren Haya und der jüdische Polizeikommandant Gens an das Gewissen des Nazi-Schergen. Der skrupellose Kittel denkt nun vor allem an seine Rehabilitierung nach dem Krieg. An den Originalschauplätzen gedreht, ist „Ghetto“ Teil des nationalen litauischen Holocaust-Gedenkprogramms.

Regie Audrius Juzenas

Drehbuch Joshua Sobol, nach seinem Bühnenstück

Rollen Heino Ferch (Gens), Sebastian Hülk (Kittel), Erika Marozsán (Haya), Vytautas Sapranauskas (Weiskopf), Andrius Zebrauskas (Srulik), Maragrita Ziemelyte (Lina), Alvydas Slepikas (Kruk), Jörk Lamprecht (Dessler)

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Vorstellungen

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