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Sasha

Dokumentarfilme, Litauen 2006, 42 Min., lit. OF m. engl. UT

Sasha

Uzupis bedeutet „jenseits des Flusses“. Uzupis ist ein altes Stadtviertel von Vilnius – und eine „unabhängige Republik“. Die meistens der Bewohner, die im Film vor die Kamera ihres Nachbarn und „Präsidenten“ Romas Lileikis treten, leben hier schon seit Jahrzehnten. Manche Häuser wirken baufällig, nicht alle haben fließend Wasser. In den Hinterhöfen spielen Kinder, Katzen dösen träge in der Sonne. Man nennt Uzupis gern den „Montmartre von Vilnius“, denn hier leben auch Künstler, Grafiker, Fotografen. Für einen von ihnen arbeitet der alte Sasha als Fotomodell. Die Kamera folgt ihm durch die Straßen. In Schwarzweiß gedreht, beschwört der Film ein romantisches Idyll. Doch das Idyll ist in Gefahr. Es drohen Sanierung und Abriss; man sieht schon Ruinen, auch eine Hakenkreuzschmiererei. „Sasha“ ist ein Film, der durch exzellente Kameraarbeit wirkt und nicht mehr Erklärungsbedarf besitzt als einer der in ihm vorgestellten Bewohner: „Was soll ich sagen? Es ist wie es ist. Ich bin, was ich bin.“

Regie Romas Lileikis

Drehbuch Romas Lileikis

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Vorstellungen

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