„Lübeck im Film – Besondere Filme an besonderen Orten“: Veranstaltungsreihe der Nordischen Filmtage Lübeck zum Stadtjubiläum 2018

Lübeck, 16. Januar 2018 - Die Nordischen Filmtage Lübeck nehmen das 875-jährige Stadtjubiläum der Hansestadt 2018 zum Anlass, in einer einzigartigen Programm-Reihe Lübecks Filmgeschichte und Stadtarchitektur zusammen zu bringen. Über das gesamte Jubiläumsjahr werden Lübeck-Filme spektakulär neu interpretiert und an ungewöhnlichen Orten aufgeführt, mit dabei sind zahlreiche Kultureinrichtungen als Kooperationspartner. Los geht es mit „Lübeck im Film – Besondere Filme an besonderen Orten“ am 20. Januar 2018 in der Petrikirche mit Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilmklassiker „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ (1922) mit modernen DJ-Klängen von Raphaël Marionneau (20 Uhr; 10 Euro, erm. 8 Euro) und „Heidi kehrt heim“ (1968) eine deutsch-amerikanische Verfilmung des bekannten Kinderbuchs von Johanna Spyri, die zu großen Teilen in Lübeck entstand (16.30 Uhr, 5 Euro).

„Ob Vampire im Salzspeicher, Heidi auf dem Turm der Petrikirche, Heinrich George in Brandnacht-Trümmern oder die Immenhof-Mädels auf dem Markt: Immer wieder griffen Filmemacher auf die berühmten Denkmäler und Kostbarkeiten der Lübecker Stadtarchitektur zurück, um Leinwand-Ikonen zum Leben zu erwecken“, sagt Linde Fröhlich, Künstlerische Leiterin der Nordischen Filmtage Lübeck.Seit über 100 Jahren sei die Stadt Kulisse und Thema von Filmen. „Unsere Filmreihe präsentiert nicht nur Stadt-Ansichten, die heute nicht mehr existieren, sondern auch Lübeck-Filme als Spiegel ihrer Zeit und deren Verfassung.“

Die Reihe „Lübeck im Film“ wird am 11. Februar 2018 um 14 Uhr mit Alfred Weidenmanns „Buddenbrooks“ aus dem Jahr 1959 fortgesetzt. Partner ist das Buddenbrookhaus, in dessen Gewölbekeller der Film mit einer Einführung von Britta Dittmann (angefragt) präsentiert wird. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen nach Buddenbrook-Rezept. Einen Monat später, am 14. März, ist im Casino Lübeck im Hotel Park Inn by Radisson „Die Spielerin“ (Regie: Erhard Riedlsperger, 2005) mit Hannelore Elsner in der Hauptrolle zu sehen. (Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit!) Im April läuft Alfred Vohrers „Und der Regen verwischt jede Spur“, eine selten gezeigte, überwiegend in Lübeck und Umgebung gedrehte, deutsch-französische Produktion aus dem Jahr 1972. Am 3. Mai wird die Marienkirche Aufführungsort für „Die Degenhardts“ (Regie: Werner Klinger, 1944). In dem unter Federführung des Propagandaministeriums im Dritten Reich entstandenen Familiendrama mit Heinrich George spielt die Lübecker Brandnacht zu Palmarum 1942 eine zentrale Rolle, Filmhistoriker Wolfgang Jacobsen, Ko-Autor der „Geschichte des Deutschen Films“, gibt eine Einführung. Im Juni sind die „Ferien auf dem Immenhof“ am 17.06.18 um 11 Uhr in der Großen Börse des Rathauses zu sehen. Am Abend des 11. August segelt im Garten der Schiffergesellschaft noch einmal „Die Pamir“ über die Filmleinwand. Helmut Klemmes Films aus dem Jahr 1959 setzt dem Segelschiff, das 1957 im Hurrikan sank, und seiner Geschichte ein eindrucksvolles Denkmal. Ans Wasser geht es auch im September, wenn am 20.09.18 um 19 Uhr im Schuppen 6 (An der Untertrave) Peter Schuberts Dokumentarfilm „Hafenarbeit im roll-on, roll-off Verkehr“ über die Arbeit im Lübecker Hafen vorgeführt wird. Direkt im Anschluss um 20.30 Uhr läuft Thorsten Näters Film „Sturzflug“ (1989) über zwei Lübecker Hafenarbeiter, die von einem Urlaub in Thailand träumen. Nach den 60. Filmtagen im November kann man sich auf eine weitere „Buddenbrooks“ Verfilmung freuen, wenn die Stummfilmversion von 1924 (Regie: Gerhard Lamprecht) in der Musikhochschule Lübeck aufgeführt wird - live eingespielt von Studierenden. Weitere Termine der Filmreihe folgen!

Zu der Veranstaltungsreihe erscheint eine Broschüre, die neben der Ankündigung  der Termine und Filme mit Kurzinhalten auch Hintergrundinformationen und weitere Details enthält. Weitere Informationen zur Reihe finden Sie auch auf der Webseite der Nordischen Filmtage Lübeck unter www.filmtage.luebeck.de, dort wird in Kürze auch die Broschüre zum Download bereit stehen. Die Reihe "Lübeck im Film" ist eine Veranstaltung der Nordischen Filmtage Lübeck mit Unterstützung der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck.

Im Zusammenhang mit einer Berichterstattung zur Veranstaltungsreihe "Lübeck im Film" steht das Logo "875 - Lübeck hat Geburtstag" für den Abdruck zur Verfügung. Dieses finden sie mit freundlicher Unterstützung der LTM - Lübeck Tourismus Marketing hier als jpg.

Online-Vorverkauf für die Auftaktveranstaltungen „Heidi kehrt heim“ und „Nosferatu“ unter: https://shop.luebeck-ticket.de/

„Lübeck im Film – Besondere Filme an besonderen Orten“: Veranstaltungsreihe der Nordischen Filmtage Lübeck zum Stadtjubiläum 2018
Die bisherigen Termine der Filmreihe (weitere Termine folgen, Stand: Januar 2018):
Als pdf zum Download

20. Januar 2018: Petrikirche
16:30 Uhr, „Heidi kehrt heim“ (Regie: Delbert Mann, 1968)
20:00 Uhr, „Nosferatu – Symphonie des Grauens“ (Regie: F.W. Murnau, 1922)
Musik: DJ Raphaël Marionneau

11. Februar 2018: Buddenbrookhaus
14:00 Uhr, „Buddenbrooks“ (Regie: Alfred Weidenmann, 1959)
Einführung: Britta Dittmann (angefragt)

14. März 2018: Casino Lübeck im Hotel Park Inn by Radisson Lübeck
20:00 Uhr, „Die Spielerin“ (Regie: Erhard Riedlsperger, 2005)
Eintritt nur mit Personalausweis!

19. April 2018: Ort noch offen
17:00 Uhr, „Und der Regen verwischt jede Spur“ (Regie: Alfred Vohrer, 1972)

3. Mai 2018: Marienkirche
20:00 Uhr, „Die Degenhardts“ (Regie: Werner Klinger, 1944)
Einführung: Wolfgang Jacobsen

17. Juni 2018: Große Börse (Rathaus)
11:00 Uhr, „Ferien auf dem Immenhof“ (Regie: Hermann Leitner,  1957)

11. August 2018: Garten der Schiffergesellschaft
21:30 Uhr, „Die Pamir – Einer der letzten Großsegler“ (Regie: Helmut Klemme, 1959)

20. September 2018: Schuppen 6 (An der Untrertrave 47a)
19:00 Uhr, „Hafenarbeit im roll-on, roll-off Verkehr“ (Regie: Peter Schubert, 1977)
20:30 Uhr, „Sturzflug“ (Regie: Thorsten Näter, 1989)

21. November 2018: Musikhochschule Lübeck
19:30 Uhr, „Buddenbrooks“ (Regie: Gerhard Lamprecht, 1924)

 

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