40. Nordische Filmtage Luebeck



Anja, Bine und der Totengräber

Anja, Bine and the Gravedigger


Regie/ Director: Andrea Katzenberger

Drehbuch/ Screenplay: Andreas Schwicht

Kamera/ Camera: Chris Rowe

Schnitt/ Editing: Frank Huslage, Andrea Katzenberger

Musik/ Music: Albrecht.

Rollen/ Cast: Clara Witch (Anja), Julia Augustin (Bine), Klara Böhme (Anjas Mutter), Joachim Kappel (Anjas Vater)

Produktion/ Production: Hamburger Filmwerkstatt

Adresse/ Address: Hamburger Filmwerkstatt, Friedensalle 9, 22765 Hamburg, Tel. +49-40-39826137, Fax +49-40-39826149

Internet/ Internet:

Deutschland Germany

1998, 32 Min., 35 mm, Farbe colour


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Inhalt/ Summary

Anja ist ein schüchternes neunjähriges Mädchen, das Todesangst hat, wenn es im Schwimmbad vom Dreimeterbrett springen soll. Seit vor sechs Jahren der ältere Bruder durch einen Unfall ums Leben gekommen ist, versucht die Mutter übervorsichtig, Anja vor allem zu beschützen. Damit befördert sie sie, ohne es zu wollen, ins Abseits und aus dem Leben heraus. Glücklicherweise gibt es Bine, Anjas beste Freundin. Voller Energie und Lebenslust vermittelt sie Anja Mut und Lebensfreude. Während in Anjas Familie der Tod verdrängt wird, setzt sich Bine kindlich neugierig damit auseinander und sucht auf dem Friedhof, bei den aufgebahrten Leichen und bei Hein, dem Totengräber, nach den Seelen der Verstorbenen. Erst als Anja Bine verliert, erfährt sie, daß man, um vom Brett ins kalte Wasser zu springen, in den Abgrund blicken muß - und um zu leben den Tod nicht ausklammern kann.

Shy, nine-year-old Anja is scared to death when she has to jump off the high-dive board. Ever since her older brother died in an accident six years ago, Anja's mother has become overprotective. In trying to safeguard Anja against everything, she unwittingly prevents her from ever truly living - were it not for Anja's best friend, Bine. Full of life and vigor, her bravado and zest rub off on Anja. While the subject of death is taboo in Anja's family, Bine responds to it with curious naiveté. She goes looking for the souls of the deceased among the corpses in the cemetery where Hein the gravedigger works. It is only when Anja loses Bine that she realizes you have to look down if you want to jump off the high-dive - and that you can't ignore death if you want to live...


Andrea Katzenberger, geboren 1962, studierte zunächst Germanistik und Theaterwissenschaft an der FU-Berlin, dann Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Neben verschiedenesiedenen Engagements als Schauspielerin war sie auch als Autorin fürs Theater tätig. 1996 nahm sie das Aufbaustudium Film an der Universität Hamburg auf.

Andrea Katzenberger, born in 1962, first majored in German literature and theatre at Berlin's Free University, then studied acting at the Max Reinhardt Seminar in Vienna. Beside a number of acting roles, she has also written for the stage. In 1996, she took the University of Hamburg's graduate film course.


Filme (Auswahl)/ Films

1995: "Stille Wasser"; 1996: "Blinman Blues", 1997: "Gleislichter"

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