Digitales Pressedienstarchiv
Vogelgrippe: Hansestadt Lübeck hat Vorkehrungen
getroffen
Die Hansestadt Lübeck hat
Vorkehrungen getroffen, um die Bevölkerung vor der Vogelgrippe zu
schützen. In einer von Innensenator Thorsten Geißler einberufenen
Besprechungsrunde mit Vertretern der Polizei, der Feuerwehr, des
Gesundheitsamtes und dem Lübecker Amtstierarzt wurde heute Nachmittag
festgelegt, dass das Informationstelefon für Fragen zur Vogelgrippe unter
der Rufnummer (0451) 122-1249 weiterbetrieben wird. Außerhalb der
Dienstzeiten nimmt die Leitstelle der Feuerwehr unter der
Bürgertelefonnummer (0451) 49 49-0 die Anrufe entgegen.
Wer verendete Vögel auffindet, wird
gebeten, das Infotelefon anzurufen. Mit den Anrufern wird dann erörtert,
wie weiter zu verfahren ist. Tote Vögel sollten auf keinen Fall mit
bloßen Händen angefasst werden. Eltern werden gebeten, ihre Kinder
entsprechend zu informieren.
Die Berufsfeuerwehr Lübeck und der
amtstierärztliche Dienst sind gerüstet, um tote Vögel
erforderlichenfalls einzusammeln und der Beseitigung zuzuführen, sofern es
keine Verdachtsmomente gibt, die eine virologische Untersuchung
gebieten.
Innensenator Geißler: „Es
besteht absolut kein Anlass zur Panik. Die Bevölkerung wird fortlaufend
über die Entwicklung informiert.“
Das Landwirtschaftsministerium hat
für alle weiteren Fragen zur Vogelgrippe das Bürgertelefon des Landes
unter der Rufnummer (0431) 160 66 66 eingerichtet. +++
