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Vortrag zur Währungsgeschichte in der Reformationszeit

050926LK 2005-11-15

„Währungsgeschichte und Heiligenkult in der Reformationszeit“ lautet der Titel eines Vortrages, den Professor Dr. Niklot Klüßendorf am Dienstag, 29. November 2005, um 20 Uhr im Kapitelsaal des Burgklosters hält.

In seinem Vortrag schildert der Historiker, Professor für Numismatik und Geldgeschichte an der Philipps Universität, Marburg, wie der rheinische Gulden, die goldene Hauptmünze des Kurrheinischen Münzvereins von 1385/1386, zur spätmittelalterlichen Leitmünze in weiten Teilen des Reiches wurde. Der Landgrafschaft Hessen fehlte das Recht zur Goldprägung. Als sie sich dem Münzverein anschließen wollte, glich sie ihre Währung dem rheinischen Gulden-Albus-System durch Prägung des sogenannten Elisabeth-Talers an, einem silbernen „Guldengroschen“ der im Münzbild die Landesmutter, die Heilige Elisabeth zeigte. Anders als norddeutsche Stadtheilige sollte sie in der Reformation von den Münzen verschwinden.

Der Vortrag im Burgkloster, Hinter der Burg 2 - 6, findet im Rahmen des Vortragzyklus „Handel, Geld und Politik vom frühen Mittelalter bis heute“ statt. Er beginnt um 20 Uhr, der Eintritt beträgt 2,50 Euro, ermäßigt 0,50 Euro. +++


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