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Kunstausstellung “Gemeinsam - Einsam” im Burgkloster

020639LK 2002-09-03

Am Sonntag, 8. September, 11.30 Uhr, wird im Kulturforum Burgkloster zu Lübeck, Hinter der Burg 2 - 6, die Kunstausstellung “Ulrike Andresen / KD Arlt, Gemeinsam - Einsam” in Anwesenheit des Künstlerpaares eröffnet. Es sprechen die Leiterin des Kulturforums Dr. Ingaburgh Klatt und die Künstlerin Katrin Schmidbauer.

Die Ausstellung wird bis zum 3. November zu sehen sein, und zwar dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr (ab Oktober bis 16 Uhr). Der Eintritt beträgt drei, ermäßigt 0,50 bis 2,50 Euro. Zur Ausstellung ist ein Katalog zum Preis von zehn Euro erschienen.

Das in Schleswig-Holstein und darüber hinaus bekannte Künstlerpaar Ulrike Andresen und KD Arlt stellt im Rahmen einer Ausstellungsreihe im Kulturforum Burgkloster aus. Da die beiden Künstler sehr unterschiedlich arbeiten, verspricht diese Ausstellung höchst kontrastreich zu werden.

Ulrike Andresen und KD Arlt leben und arbeiten gemeinsam in Reinsbüttel/Dithmarschen. Ulrike Andresens künstlerische Arbeiten kreisen seit einiger Zeit um das Thema “Familie, menschliche Beziehungen, Erinnerungen”. Nach Fotos aus privaten Alben fertigt sie Figuren; aus privaten Schnappschüssen werden zeitlose Piktogramme. Dagegen arbeitet KD Arlt abstrakt. Seine Malerei entzieht sich zunächst dem Betrachter, denn sie verweist kaum auf eine abgebildete Gegenständlichkeit. Seine Kunst ist geprägt durch den Umgang mit Farben und Formen, mit Gesten und Nuancen.

“Gemeinsam - Einsam” - Der Titel dieser Ausstellung ist so vieldeutig wie die Kunst der beiden Akteure. Beiden gemein ist das Streben nach der reinen Kunstform, beiden gemein ist die Akzeptanz der künstlerischen Autarkie des Gegenübers und die wache Beobachtung der Kunstszene und der darin agierenden Protagonisten, beiden gemein die Sorgfalt der Beurteilung, beiden gemein die Einschätzung eigener Standpunkte. Doch wenn es um die Umsetzung eigener Konzepte geht, da sind beide Künstler allein mit sich und der leeren Fläche. Aus dieser Einsamkeit heraus entsteht eine spannende Gemeinsamkeit, die bei dieser Ausstellung sichtbar wird. +++


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