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Gottesanbeterin hat im Museum Nachwuchs bekommen

020637LK 2002-09-03

Im Museum für Natur und Umwelt hat es jetzt überraschend Nachwuchs gegeben: In der Ausstellung “Faszinierende Welt der Spinnen” sind am Donnerstag, 29. August, aus einem Eikokon etwa 150 Babys geschlüpft. Mutter ist eine Gottesanbeterin (Sphodromantis lineola), die zu den Fangschrecken gehört. Gottesanbeterinnen sind in den Mittelmeerländern und in Afrika beheimatet. Sie verdankt ihren Namen ihrer Jagdtechnik.

Sie wartet in Lauerstellung mit angewinkelten Vorderbeinen regungslos auf Beute. Nähert sich ein Insekt, schlägt sie blitzschnell zu und verspeist es an Ort und Stelle. Große Fangschrecken bewältigen nicht nur Insekten sondern auch kleine Eidechsen, Frösche und Jungvögel. Selbst Artgenossen werden verspeist, weshalb im Museum für Natur und Umwelt die Mehrzahl der Jungtiere von der Mutter getrennt wurden.

Die winzigen jungen Gottesanbeterinnen sind ab sofort in der Ausstellung zu betrachten. Die Sonderausstellung “Faszinierende Welt der Spinnen” präsentiert das Museum für Natur und Umwelt noch bis zum 20. Oktober. Dort sind neben den Gottesanbeterinnen tropische Vogelspinnen, Skorpione und Riesentausendfüßler zu bestaunen. Öffnungszeiten sind im September Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10 bis 17 Uhr, im Oktober Dienstag bis Freitag 9 von 16 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10 bis 16 Uhr. +++


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