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Führungen durch verschiedene Ausstellungen

001027LK 2000-12-07

Am Sonntag, 10. Dezember, führt der Künstler Heinz-Joachim Draeger um 11.30 Uhr im Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2 - 4, durch seine Ausstellung “Von Koggen und Kaufleuten - eine Hansestadt im Mittelalter”. Die Weihnachtsausstellung des Kulturforums Burgkloster zeigt Bilder und Skizzen von Heinz-Joachim Draeger, die zu intensiver Betrachtung verlocken.

Ergänzt durch das Modell eines Kaufmannshauses, das seine Frau Waltraut Draeger getreu einem Bild ihres Mannes gebaut hat, und von eindrucksvollen archäologischen Fundstücken der Archäologie der Hansestadt Lübeck, können Besucherinnen und Besucher aller Generationen sich ein anschauliches Bild vom Leben und Treiben in einer Hansestadt um 1400 machen. Im Anschluß ist Heinz-Joachim Draeger bereit, das Buch zur Ausstellung zu signieren.

Wer sich aber für die Geschichte des Burgklosters interessiert, kann am Sonnabend, 16. Dezember, um 11.30 Uhr an einer Führung teilnehmen.

Das ehemalige Dominikanerkloster wurde 1229 gegründet. Die Klosteranlage, die im 14. und 15. Jahrhundert erweitert wurde, gehört mit Kreuzgang und angrenzenden Klosterräumen zu den Hauptleistungen der Backsteingotik in Norddeutschland. Die Teilnahme kostet fünf Mark plus fünf Mark für die Führung zugunsten des Fördervereins Museum Burgkloster zu Lübeck e. V.

Am Sonntag, 17. Dezember, bietet das St. Annen-Museum, St. Annen-Straße 15, eine Führung durch die aktuelle Ausstellung “Samiel, Samiel, erscheine!” an. Ab 11.30 Uhr wird von Dr. Hildegard Vogeler im Rahmen dieser Schau die bunte Welt des Papiertheaters gezeigt. Der Eintritt kostet fünf Mark.

Eine Führung durch die Dauerausstellung “Pfeffer & Tuch für Mark & Dukaten - der Münzschatz des Hansekaufmanns” im Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2 - 4, findet ebenfalls am Sonntag, 17. Dezember, um 11.30 Uhr statt. Die Ausstellung erzählt vom Geld, vom Handel der Hanse und von den Münzen.

1984 förderte die Schaufel eines Baggers bei Abbrucharbeiten in der Lübecker Innenstadt einen seit rund 450 Jahren verborgenen Münzschatz zutage. Der große Lübecker Münzschatz ist eine Momentaufnahme aus dem Geschäftsleben eines Kaufmanns oder Krämers. Es war seine Wechselkasse, in der der Erlös aus den Verkaufsgeschäften der letzten Monate gesammelt war. Der Eintritt kostet inklusive der Führung zehn Mark. +++


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