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Aktuelle Mitteilungen des Lübeck-Pressedienstes

Arbeiten an Wielandbrücke dauern eine Woche länger
181091L 2018-11-30


Die voraussichtliche Freigabe erfolgt in der zweiten Dezemberwoche

Die Freigabe der Wielandbrücke für den Fußgängerverkehr verschiebt sich um circa eine Woche - vorgesehener Zeitpunkt ist nunmehr aller Voraussicht nach die zweite Dezemberwoche.

Die Brücke musste Mitte August kurzfristig gesperrt werden, weil die Tragfähigkeit an mehreren Gründungspfählen nicht mehr gegeben war. Eine Sonderprüfung hatte ergeben, dass die Restquerschnittsfläche bei zwei Pfählen unter 40 Prozent, bei einem weiteren Pfahl unter 60 Prozent der ursprünglichen Fläche betrug.

Der Bereich Stadtgrün und Verkehr hat gemeinsam mit der Lübeck Port Authority einen Teil der Pfähle ausgetauscht und gegen neue Pfähle ersetzt. Dafür wurde die Brücke auf Hilfsjoche umgelagert, die Verbände der vorhandenen Gründungen gelöst und die schadhaften Pfähle herausgezogen. Die neuen Pfähle wurden in die gleichen Löcher eingebracht, so dass sich die Auflager der Brücke letztlich fast nicht verändert haben. Lediglich bei einem Joch musste aufgrund der Krümmungen der Pfähle der obere Träger verlängert werden.

Allerdings erwies sich das Ziehen der Altpfähle als deutlich schwieriger als im Vorwege angenommen, so dass dort einige Tage verloren gingen. Außerdem entstand noch aufgrund von Lieferzeiten für neues Material ein Stillstand von circa zwei Wochen.

Im Zuge dieser Maßnahme wurden gleich mehrere auch weniger geschädigte Pfähle ersetzt, um zu vermeiden, dass eventuell in wenigen Monaten die erneute Sperrung notwendig wird. Ebenso wurden einige schadhafte Belagsbohlen erneuert. Eine Verbreiterung konnte im Rahmen dieser Reparatur nicht durchgeführt werden, dafür sind die vorhandenen Bauteile nicht ausgelegt und es wäre eine grundlegende Neupla-nung nach den aktuellen Normen erforderlich. Aufgrund der nutzbaren Breite von 2 Metern ist die Brücke als reine Gehwegbrücke ausgewiesen. Ein Neubau ist mittelfristig vorgesehen.

Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigen für alle Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.+++


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