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„Revolution 1918“: Wanderausstellung macht Halt in Lübeck
180893L 2018-10-08


100-jähriges Jubiläum des Matrosenaufstandes - Lübeck als letzte Station der Ausstellung

Seit Mai diesen Jahres tourt in zwei Schiffscontainern die Wanderausstellung „Revolution 1918 – Aufbruch in Schleswig-Holstein“ zum 100-Jährigen Jubiläum des Matrosenaufstandes über die großen Plätze Schleswig-Holsteins.

Nach Halt unter anderem in Flensburg, Heide und Husum kommt die sich vor allem an Schüler richtende Ausstellung auch in die Hansestadt Lübeck. Vom 16. Oktober bis 1. November 2018 werden in der didaktisch aufgebauten Schau auf dem Koberg auch bisher unveröffentlichte Bilder zu sehen sein.

Wenige Ereignisse in Norddeutschland haben den Lauf der Geschichte Deutschlands und der ganzen Welt so sehr geprägt und beeinflusst wie der Matrosenaufstand und die folgende Revolution im Jahre 1918. Innerhalb weniger Tage wuchs sich die Befehlsverweigerung einiger Matrosen am 31. Oktober 1918 in Wilhelmshaven zu einem revolutionären Aufstand in ganz Deutschland aus. Auch in der Hansestadt Lübeck übernahmen aus Kiel nach Travemünde beorderte Matrosen und Soldaten bereits am 5. November die Kontrolle über die Stadt. Soldaten- und Arbeiterräte wurden gebildet und die Geschichte, mit der Abdankung des Kaisers und der Ausrufung der Weimarer Republik am 9. November als Höhepunkt, nahm auch hier ihren Lauf. In der Hansestadt Lübeck nahm die Revolution, die zur Einführung demokratischer Verhältnisse führte, im Unterschied zu anderen Städten einen friedlichen Verlauf.

Die Ausstellung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein kommt in zwei roten Überseecontainern in die Hansestadt Lübeck und ist jeden Tag von 10 bis 18 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Während der Öffnungszeiten werden die Ausstellungsinhalte durchgehend von Vermittlerinnen und –vermittlern, die von der Landeszentrale für politische Bildung des Landes geschult wurden, anschaulich erläutert.

Anmeldungen für Schulklassen sind unter der Tel.: (0431) 988 57 87 sowie per Email unter: fuehrungen@aufbruch1918.de möglich. Lehrerinnen und Lehrer können den Besuch der Ausstellung gezielt vorbereiten: Die Abteilung Geschichtsdidaktik des Historischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hat spezielles Material erstellt, das unter www.aufbruch1918.de kostenlos zum Download bereit steht.

Durch viele Bilder, Geschichten und Hörstationen wird dargestellt, wie vor gerade einmal 100 Jahren im sonst so beschaulichen Schleswig-Holstein Weltgeschichte geschrieben wurde, die bis heute wirkt. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr (Montag – Sonntag) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Passend dazu zeigen die Nordischen Filmtage am Dienstag, 30. Oktober 2018, um 19.15 Uhr den Film „1918. Aufstand der Matrosen“ im Cinestar. +++


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